Hobohunt: Empörung über "Landstreicher-Shooter"
In englischsprachigen Medien und ihren Foren – etwa bei Vice.com(öffnet im neuen Fenster) – gibt es Empörung über ein im Android Market erhältliches Programm namens Hobohunt(öffnet im neuen Fenster). "Hobo" entspricht ungefähr dem deutschen Wort "Landstreicher" inklusive der abwertenden Konnotation, "Hunt" steht schlicht für "Jagd". Mit der Applikation können Nutzer Fotos von beliebigen Personen aufnehmen und die Bilder mit allerlei – kostenpflichtigen – Waffen anreichern. Der nordamerikanische Hersteller Synventus(öffnet im neuen Fenster) bezeichnet seine Applikation als Photo Sharing Game, in der man neben Landstreichern beispielsweise auch Freunde virtuell malträtieren könne.
Synventus ist offensichtlich stolz auf die Kontroverse, die es mit Hobohunt ausgelöst hat. In seiner Pressemitteilung erklärt das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) selbst, dass das Programm bislang drei Mal von Apple keine Zulassung für den App Store erhalten hat. Joel Usher, der Schöpfer des Werks, applaudiert gleichzeitig Google, dass man solche "kantigen" Spiele über die offenere Plattform weltweit anbieten könne. Google hat sich bislang nicht zu der Applikation geäußert, untersucht laut US-Medien den Sachverhalt aber derzeit.
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