Hobohunt: Empörung über "Landstreicher-Shooter"

Apple hat es mehrfach abgelehnt, im Android Market ist es derzeit erhältlich: ein Spiel namens Hobohunt, das ziemlich unverblümt zur virtuellen Gewalt gegen Obdachlose einlädt.

Artikel veröffentlicht am ,
Hobohunt
Hobohunt (Bild: Synventus)

In englischsprachigen Medien und ihren Foren - etwa bei Vice.com - gibt es Empörung über ein im Android Market erhältliches Programm namens Hobohunt. "Hobo" entspricht ungefähr dem deutschen Wort "Landstreicher" inklusive der abwertenden Konnotation, "Hunt" steht schlicht für "Jagd". Mit der Applikation können Nutzer Fotos von beliebigen Personen aufnehmen und die Bilder mit allerlei - kostenpflichtigen - Waffen anreichern. Der nordamerikanische Hersteller Synventus bezeichnet seine Applikation als Photo Sharing Game, in der man neben Landstreichern beispielsweise auch Freunde virtuell malträtieren könne.

Synventus ist offensichtlich stolz auf die Kontroverse, die es mit Hobohunt ausgelöst hat. In seiner Pressemitteilung erklärt das Unternehmen selbst, dass das Programm bislang drei Mal von Apple keine Zulassung für den App Store erhalten hat. Joel Usher, der Schöpfer des Werks, applaudiert gleichzeitig Google, dass man solche "kantigen" Spiele über die offenere Plattform weltweit anbieten könne. Google hat sich bislang nicht zu der Applikation geäußert, untersucht laut US-Medien den Sachverhalt aber derzeit.

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kendon 29. Feb 2012

genau das. und bei allem besten willen wird es allerspätestens hier die eigene schuld...

Anonymer Nutzer 27. Feb 2012

Das ist bei vielen Spielen so. Ja schon. Aber während Obdachlose "die armen" sind, ist...

HugoHabicht 27. Feb 2012

Deinen zweiten Satz hättest du dir sparen sollen. Diese Argumentation ist erbärmlich...

Salzbretzel 26. Feb 2012

Also, ich habe das Spiel geladen und es mal ausprobiert und... Also die Leute die sich...



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