Abo
  • Services:

HMD Global: Nokia-Smartphones erscheinen später und kosten mehr

Die Smartphones Nokia 3, 5 und 6 kommen erst im Juli 2017 auf den Markt. Der Hersteller HMD Global hat außerdem die Preise für die Android-Smartphones erhöht.

Artikel veröffentlicht am ,
Sie kommen später: Nokia 3, Nokia 5 und Nokia 6
Sie kommen später: Nokia 3, Nokia 5 und Nokia 6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

HMD Global knüpft an alte Nokia-Traditionen an. In der Hochphase von Nokia hatte der damalige Weltmarktführer immer wieder damit zu kämpfen, dass die Termine für den Verkaufsstart von Smartphones nicht eingehalten werden konnten. Teilweise mussten Kunden mehrere Monate länger warten, bis ihr Wunschtelefon auf den Markt kam.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe, Ettlingen
  2. brandung GmbH & Co. KG, Köln-Ehrenfeld

Die ersten Nokia-Smartphones von HMD Global sind ebenfalls erst mit Verspätung erhältlich. Die Modelle Nokia 3, 5 und 6 waren für das zweite Quartal 2017 angekündigt worden, hätten also auch schon seit knapp drei Monaten verfügbar sein können. Erst am letzten Tag des zweiten Quartals 2017 hat HMD Global offiziell bekannt gegeben, dass die Termine nicht eingehalten wurden. Zuvor wurden mehrere Anfragen von Golem.de zur Verfügbarkeit der Nokia-Smartphones nicht beantwortet.

Alle Nokia-Smartphones kosten mehr

Alle drei Nokia-Smartphones hatte HMD Global auf dem Mobile World Congress Ende Februar 2017 in Barcelona vorgestellt. In der kommenden Woche soll zunächst das kleine Modell Nokia 3 auf den Markt kommen. Eigentlich sollte es für 140 Euro erscheinen, jetzt liegt der Listenpreis bei 160 Euro. Auch die beiden anderen Nokia-Smartphones werden teurer als angekündigt.

  • Das neue Nokia 6 von HMD Global (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert vom Design her an vergangene Nokia-Smartphones und ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Smartphone über einen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 6 hat einen Klinkenstecker für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3 ist das am schwächsten ausgestattete neue Nokia-Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist aus Kunststoff, der Rahmen aus Metall. Das Design stimmt auch hier. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 8 Megapixel und einen Blitz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 5 ist etwas schwächer ausgestattet als das Nokia 6 und kostet 60 Euro weniger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist wie beim Nokia 6 aus einem Block Aluminium gefräst und sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch hier hat HMD Global einen Micro-USB-Anschluss verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel und einen zweifarbigen Dual-Blitz.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 5 hat wie das Nokia 6 einen Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf allen drei Geräten ist Android 7 mitsamt Google Assistant installiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle drei neuen Nokia-Modelle nebeneinander: links das Nokia 3, in der Mitte das Nokia 5, rechts das Nokia 6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseiten der drei Nokia-Geräte (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Nokia 3 ist das am schwächsten ausgestattete neue Nokia-Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Nokia 5 soll Ende Juli 2017 für 210 Euro auf den Markt kommen. Im Februar 2017 war noch ein Preis von 180 Euro versprochen worden. Ebenfalls für Ende Juli 2017 ist das Nokia 6 geplant, das nun für 250 Euro erscheint; der ursprünglich genannte Preis lag bei 230 Euro. HMD Global gibt an, dass die Nokia-Smartphones auch bei O2 und Mobilcom Debitel zu bekommen sind. Derzeit listen die Webseiten von O2 und Mobilcom-Debitel aber nur die Modelle 5 und 6.

Die auf dem Mobile World Congress gezeigten Nokia-Smartphones mit Android 7 haben beim ersten Ausprobieren einen guten Eindruck gemacht. Die Geräte wirkten gut verarbeitet und schnitten aufgrund der genannten Preise recht gut ab. Das hat sich mit der Preiserhöhung etwas relativiert, und die Smartphones von HMD Global müssen bald zeigen, was sie im Test leisten können.

Das finnische Unternehmen HMD Global hat sich Anfang des Jahres die Nokia-Markenrechte für Smartphones gesichert. Mit den Modellen Nokia 3, 5 und 6 wird der Anfang gemacht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  4. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

Grover 04. Jul 2017

Hallo zusammen, gibt es Nachteile wenn man sich vorsorglich die Dual Sim kauft aber...

Proctrap 02. Jul 2017

manche störts, mein Samsung hat auch n Schriftzug, billig bestimmt nicht


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9370) - Fazit

Dells neues XPS 13 ist noch dünner als der Vorgänger. Der Nachteil: Es muss auf USB-A und einen SD-Kartenleser verzichtet werden. Auch das spiegelnde Display nervt uns im Test. Gut ist das Notebook trotzdem.

Dell XPS 13 (9370) - Fazit Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Physik Maserlicht aus Diamant
  2. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  3. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden

Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
  2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    •  /