HMD Global: Nokia führt Smartphone-Abo mit Kreislaufmodell ein

Mit Circular bietet HMD Global umweltfreundlichere Nokia-Smartphones in einem Kreislaufmodell an. Dazu gibt es neue Geräte mit hohem Recyclinganteil.

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Unter anderem das Nokia G60 gibt es als Mietgerät.
Unter anderem das Nokia G60 gibt es als Mietgerät. (Bild: HMD Global)

HMD Global hat unter der Nokia-Marke seinen neuen Abo-Service Circular vorgestellt. Mit Circular können Nutzer ein Smartphone für einen monatlichen Betrag mieten, das gegen Schäden abgesichert ist. Nach Ablauf der dreimonatigen Mietdauer können Abonnenten das Gerät behalten und Punkte sammeln, oder es gehen ein Neues eintauschen. Das alte Gerät wird aufgearbeitet und wieder vermietet.

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Wer mit Circular ein Smartphone mietet, bekommt also nicht zwingend ein neues Gerät. Der Grundgedanke ist, die Smartphones so lange es geht in einem Kreislauf zu verwenden. Wenn das Gerät nicht mehr vermietet werden kann, aber noch funktioniert, will HMD Global es einer wohltätigen Organisation spenden. Geht das Gerät kaputt, bekommen Abonnenten ein neues.

Je länger Abonnenten ihr Smartphone behalten, desto mehr Seeds-of-Tomorrow-Punkte können sie sammeln. Diese Punkte lassen sich gegen wohltätige Zwecke eintauschen, etwa das Pflanzen von Bäumen oder das Reinigen von verschmutzten Flüssen. Einen finanziellen Vorteil wie bei Fairphones Easy-Modell gibt es bei Nokia nicht.

Monatliche Gebühren starten bei 12 Euro für ein Tablet

Zum Start von Circular stehen drei Geräte zur Auswahl: das neue Nokia G60 für monatlich 15 Euro, das technisch bessere Nokia XR20 für 25 Euro und das Tablet Nokia T10 für 12 Euro im Monat. Bei Abschluss des Abos wird eine einmalige Gebühr von 35 Euro fällig. Nutzer können im Rahmen des Abonnements auch einen Prepaid-Mobilfunkvertrag abschließen.

  • Das Nokia G60 (Bild: HMD Global)
  • Das Nokia T21 (Bild: HMD Global)
  • Das Nokia X30 (Bild: HMD Global)
Das Nokia G60 (Bild: HMD Global)
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Zusammen mit Circular hat HMD Global die neuen Smartphones Nokia G60 und Nokia X30 präsentiert. Das G60 hat ein 6,58 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung und einer Bildrate von 120 Hz. Die Kamera auf der Rückseite besteht aus einer Hauptkamera mit 50 Megapixeln, einer Superweitwinkelkamera mit 5 Megapixeln und einer Tiefenkamera. Die Rückseite des G60 ist zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff, der Rahmen aus zu 65 Prozent Recyclingplastik. Als SoC kommt ein Snapdragon 695 zum Einsatz. Das Smartphone kostet 350 Euro.

Das X30 hat einen Rahmen aus 100 Prozent recyceltem Aluminium, die Rückseite besteht zu 65 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Das Smartphone hat ein 6,43 Zoll großes Display, auf der Rückseite ist eine Dualkamera mit 50-Megapixel-Hauptkamera und 13-Megapixel-Superweitwinkelkamera verbaut. Der Arbeitsspeicher ist wahlweise 6 oder 8 GByte große, der Flash-Speicher 128 oder 256 GByte. Das Smartphone kostet jeweils 520 oder 550 Euro.

Neu ist auch das Tablet T21, das ebenfalls mit Recyclingmaterialien gebaut wird und das 250 Euro kosten wird. Trotz der Nachhaltigkeitsoffensive bekommen beide neuen Smartphones und das Tablet insgesamt nur drei Jahre lang Updates und Upgrades. Das ist mehr als bei Herstellern wie Asus, die nur zwei Jahre anbieten, aber wesentlich weniger als Google oder Samsung, die fünf Jahre Sicherheitsupdates verteilen.

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