Abo
  • Services:

HMC 1.0: Mehr und schnellerer Speicher dank Hybrid Memory Cube

Das Hybrid Memory Cube Consortium hat mit HMC 1.0 einen Standard für Stacked RAM verabschiedet. Mit den Chipstapeln soll sich mehr Speicher dichter packen lassen und schneller werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Hybrid Memory Cube 1.0 verabschiedet
Hybrid Memory Cube 1.0 verabschiedet (Bild: HMCC)

Mehr als 100 Mitglieder zählt das von Micron initiierte Hybrid Memory Cube Consortium (HMCC) mittlerweile, darunter viele große Chiphersteller, einschließlich Samsung, ARM, Altera, HP und IBM. Intel, AMD und Nvidia sind nicht dabei, allerdings hat Intel bereits 2011 HMC auf dem Intel Developer Forum vorgeführt. In rund 17 Monaten hat das Konsortium einen Standard für Stacked RAM namens Hybrid Memory Cube entwickelt, der ab sofort in der Version 1.0 vorliegt.

Stellenmarkt
  1. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
  2. RIEDEL Communications GmbH & Co. KG, Wuppertal

Beim HMC sitzt zusätzlich zu den Speicherchips, die durch TSVs verbunden werden, auch ein Logikbaustein im Chipstapel. Er kümmert sich unabhängig vom Speichercontroller, der heute meistens in der CPU sitzt, um die Adressierung der Speicherzellen. Daher bezeichnen die beteiligten Firmen ihr Konzept auch als Hybridlösung: Die Kombination von DRAM und Logik in einem Stapel aus vielen Dies ist noch recht neu.

Da die einzelnen DRAM-Dies im HMC von dem Chipstapel zudem selbst verwaltet werden, sollen sich auch Vorteile bei der Leistungsaufnahme ergeben. Da der integrierte Controller weiß, auf welchem Die die gerade benötigten Daten abgelegt sind, kann er nur gezielt diesen Chip aufwecken. Diese direkte Ansteuerung ist mit derzeitigem DRAM, abgesehen von speziellen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in kleineren Geräten, nicht möglich.

Um die Chipstabel in FPGAs, ASICs und ASSPs zu integrieren, definiert HMC Short-Reach-(SR-) und Ultra-Short-Reach-(USR-)Verbindungen zwischen den physischen Schichten (PHYs). Im nächsten Schritt sollen nun weitere Standards für höhere Speicherbandbreiten von 10, 12,5 und 15 GBit/s bis hin zu 28 GBit/s für SR-Verbindungen und von 10 und 15 GBit/s für USR-Verbindungen spezifiziert werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Windows 10: Der April-2018-Update-Scherz
Windows 10
Der April-2018-Update-Scherz

Microsofts April-2018-Update für Windows 10 hat so viele Fehler, als würden drei Insider-Ringe nicht ausreichen. Das Unternehmen setzt seine Nutzer als Betatester ein und reagiert dann auch noch langsam auf Fehlermeldungen - das muss sich ändern.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Gesperrter Lockscreen Cortana-Fehler ermöglicht Codeausführung
  2. Microsoft Weitere Umstrukturierungen rund um Windows 10
  3. April 2018 Update Windows-Patch macht Probleme bei Intel- und Toshiba-SSDs

Nasa: Wieder kein Leben auf dem Mars
Nasa
Wieder kein Leben auf dem Mars

Analysen von Kohlenwasserstoffen durch den Marsrover Curiosity zeigten keine Hinweise auf Leben. Dennoch versucht die Nasa mit allen Mitteln, den gegenteiligen Eindruck zu vermitteln.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
    Jurassic World Evolution im Test
    Das Leben findet einen Weg

    Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
    2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
    3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

      •  /