Abo
  • Services:

Hitzeprobleme: Galaxy S6 erscheint ohne Qualcomms Snapdragon 810

Samsung hat das Galaxy S6 eigentlich mit Qualcomms Snapdragon 810 bestücken wollen - aber weil der Octa-Core-Prozessor mit Hitzeproblemen aufgefallen sein soll, werden nun nur Samsung-eigene Prozessoren verwendet.

Artikel veröffentlicht am ,
Galaxy S6 kommt nur mit Samsung-eigenem Chip.
Galaxy S6 kommt nur mit Samsung-eigenem Chip. (Bild: Jung Yeon-Je/AFP/Getty Images)

Während LG und voraussichtlich auch HTC auf den Snapdragon 810 setzen, soll es bei Samsung anders werden: Nach übereinstimmenden Berichten von Reuters und Bloomberg hat der Qualcomm-Prozessor im Galaxy S6 Hitzeprobleme verursacht. Qualcomms neuer Octa-Core-Prozessor Snapdragon 810 wird bislang nur in wenigen Smartphones verwendet, von denen die meisten erst noch auf den Markt kommen.

Galaxy S6 nur mit hauseigenem Prozessor

Stellenmarkt
  1. Veridos GmbH, München
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Ilmenau

Wegen der Überhitzung werde es den Galaxy-S5-Nachfolger nur mit Prozessoren aus dem Hause Samsung geben, heißt es weiter in den beiden Berichten. Es soll sich dabei um einen besonders leistungsfähigen Exynos-Chip handeln. Die Ursache für die Überhitzung ist nicht bekannt, und weder Samsung noch Qualcomm wollten die Berichte kommentieren. In der Vergangenheit hatte Samsung manche Smartphones mit unterschiedlichen Prozessorkonfigurationen angeboten.

Derzeit wird erwartet, dass Samsung das Galaxy S6 Anfang März 2015 auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellen wird. Der Nachfolger des Galaxy S5 wurde noch nicht offiziell angekündigt, aber in den letzten Tagen gab es bereits einige Details.

Das Galaxy S6 soll einen verbesserten Fingerabdrucksensor erhalten, der so arbeitet, dass der Finger nur draufgelegt werden muss. Damit würde er so funktionieren wie in Huaweis Ascend Mate 6 und in Apples iPhones mit entsprechendem Sensor. Bisher war es bei den Galaxy-Modellen erforderlich, den Finger vergleichsweise mühsam über den Fingerabdrucksensor zu ziehen.

Gehäusedesign noch nicht festgelegt

Samsung soll derzeit zwischen zwei Gehäusedesigns für das Galaxy S6 schwanken. Bisher zeichneten sich die Galaxy-S-Topmodelle durch einen wechselbaren Akku aus. Allerdings konnte das Smartphone dadurch nicht sehr dünn gebaut werden. Möglicherweise ändert sich das mit dem Galaxy S6: Auf der CES 2015 in Las Vegas hatte der Hersteller eine Variante mit einem Unibody-Gehäuse aus Metall gezeigt. In was für einem Gehäuse der Nachfolger des Galaxy S5 stecken wird, ist noch nicht bekannt.

Außerdem soll Samsung die Touchwiz-Oberfläche komplett überarbeitet und optimiert haben. Bei der Nutzung des Geräts soll es deutlich weniger Ruckler und Hänger geben, wie sie trotz schneller Prozessoren immer wieder auf Samsung-Geräten auftraten. Es soll sich insgesamt flüssiger bedienen lassen.

Zu den weiteren technischen Spezifikationen bezüglich Displaygröße und -auflösung gibt es noch keine sicheren Informationen. Möglicherweise wird die Auflösung bei annähernd gleicher Displaygröße erhöht. Es wird auch erwartet, dass die eingebaute Kamera weiter verbessert wird.

Als sicher gilt, dass das Galaxy S6 weiterhin einen Micro-SD-Kartensteckplatz haben wird. Zudem sollen eine Schnellladetechnik für den Akku, ein UV-Sensor und ein verbessertes Mikrofon geplant sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 34,95€
  3. 49,99€
  4. 4,99€

Lala Satalin... 23. Jan 2015

Und wieso verbiegt das HTC One M8 nicht?

plutoniumsulfat 22. Jan 2015

Naja, ein Ticken. Ob es das jetzt sonderbar ausmacht?

plutoniumsulfat 22. Jan 2015

Die ganzen Müllprogramme hab ich ebenfalls deaktiviert. Neuer Launcher drauf und läuft...

ploedman 21. Jan 2015

Als ich mein Arc (Sony Ericsson) damals wegen Produktionsfehler am Gehäuse zum W-Support...

Bouncy 21. Jan 2015

Nenn es "verzögerte Reaktion" oder "Gedenksekunde" (oder Gedenkmillisekunden), trifft es...


Folgen Sie uns
       


Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019)

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Tropico 6 im Test: Wir basteln eine Bananenrepublik
Tropico 6 im Test
Wir basteln eine Bananenrepublik

Das Militär droht mit Streik, die Nachbarländer mit Krieg und wir haben keinen Rum mehr: Vor solchen Problemen stehen wir als (nicht allzu böser) Diktator in Tropico 6, das für anspruchsvolle Aufbauspieler mehr als einen Blick wert ist.
Ein Test von Peter Steinlechner


    ANC-Kopfhörer im Test: Mit Ach und Krach
    ANC-Kopfhörer im Test
    Mit Ach und Krach

    Der neue ANC-Kopfhörer von Audio Technica ist in einem Bereich sogar besser als unsere derzeitigen Favoriten von Sony und Bose - ausgerechnet in der entscheidenden Disziplin schwächelt er aber.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Surface Headphones Microsofts erster ANC-Bluetooth-Kopfhörer kostet 380 Euro
    2. Sonys WH-1000XM3 Oberklasse-ANC-Kopfhörer hat Kälteprobleme
    3. Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

      •  /