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Hitman: Vergiften, erschießen oder sprengen in offener Welt

Mord bei der Modenschau: Das Entwicklerstudio IO Interactive hat einen grafisch imposanten Einsatz des nächsten Hitman gezeigt - und das ungewöhnliche Veröffentlichungskonzept im Detail erklärt.

Artikel veröffentlicht am ,
Hitman
Hitman (Bild: Square Enix)

Agent 47 kann sich in Hitman als Barkeeper verkleiden und sein Opfer mit einem Drink vergiften. Oder bei der Modenschau die Beleuchtung über dem Laufsteg auf sein Zielobjekt herunterkrachen lassen. Wahlweise kann der Spieler es auch über die manipulierte Elektroanlage mit einem Stromschlag ausschalten oder mit versteckt platziertem Sprengstoff in die Luft jagen. Und wenn das alles nicht funktioniert: Natürlich kann Auftragskiller Agent 47 sein Ziel auch erschießen, erschlagen, aus einem Fenster werfen oder auf eine von vielen weiteren Arten töten.

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Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles hat das dänische Entwicklerstudio IO Interactive anhand eines wunderschönen Einsatzortes in Paris das noch offene Missionsdesign im nächsten Hitman gezeigt. Eigentlich muss Agent 47 dort sogar zwei Zielpersonen töten: Dahlia Margolis und Viktor Novikov. Beide sind einerseits die Chefs der Modenschau. Andererseits treffen sie sich in einem prächtigen alten Saal mit Kronleuchtern und holzgetäfelten Wänden in bester James-Bond-Bösewicht-Tradition mit ihrem Spionagering zu einer Besprechung.

Die Entwickler schilderten, welche Elemente sie aus welchem Vorgänger übernommen hätten. Vom 2006 veröffentlichten vierten Serienteil Blood Money etwa hat sich IO Interactive zu den sehr großen Umgebungen inspirieren lassen. Aus dem vergangenen Teil Absolution stammt neben der grundlegenden Steuerung die lebendige Welt mit den vielen NPCs, die durch ihre Gespräche zur Handlung beitragen und Agent 47 mit Hinweisen helfen.

Die hauseigene Engine hat IO für das neue Hitman grundlegend erweitert. Schon bisher sei es zwar kein Problem gewesen, sehr große Umgebungen zu entwerfen. Der begrenzende Faktor sei eher die Anzahl der NPCs gewesen. "Deren Verhalten müssen wir in Hitman alle gleichzeitig wirklich berechnen, wir können da nicht cheaten", sagte einer der Entwickler.

Immerhin könne die Engine nun rund 300 NPCs verwalten - etwa sechsmal so viele wie im Vorgänger. Im vorgeführten Paris-Level sind viele NPCs als Gäste auf der Modenschau, in einer schick ausgeleuchteten Bar, in den Gärten oder auch als Sicherheitspersonal zu sehen.

Die Sicherheitskräfte stehen nicht nur im Gebäude und direkt in der Nähe, sondern auch etwas weiter entfernt - etwa am Helikopterlandeplatz. Mit dem Hubschrauber kann Agent 47 wahlweise flüchten - am Bootssteg oder auf Pontons auf der Seine, auf denen ein Feuerwerk für die Modenschau bereitsteht.

Hitman soll am 8. Dezember 2015 zum Download für Windows-PC (Steam, nicht Early Access oder ähnliches), Xbox One und Playstation 4 erscheinen. Für das Programm ist einmalig ein Vollpreis fällig, weitere kostenpflichtige Inhalte gibt es nach aktuellem Stand nicht, ebensowenig wie Season Pässe oder ähnliches. Spieler sollen nach und nach weitere Missionen bekommen, der Gesamtumfang soll später deutlich größer als der von Absolution sein. Wenn die Inhalte alle online verfügbar sind, soll es auch eine Boxed-Version geben; unter anderem ist Agent 47 auch in Italien und Marokko unterwegs.

Wer mag, soll an Live-Veranstaltungen teilnehmen können, bei denen etwa innerhalb von zwei Tagen ein Ziel ausgeschaltet werden muss. Es soll aber auch möglich sein, in Hitman ganz normal im Kampagnenmodus anzutreten und einer Handlung zu folgen, über die es erst später weitere Informationen geben soll.



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Elgareth 19. Jun 2015

Und wenn der Event nie stattgefunden hätte? Dann hättest du genauso mehr Zeit benötigt...

Prypjat 18. Jun 2015

Wenn man nur der Story folgt, hat man das Spiel innerhalb von ca. 50 bis 60 Stunden durch...

SanderK 18. Jun 2015

Richtig, man hat es nur anders Genannt ;-) Aber egal, muss ich haben ^^


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