Verfügbarkeit und Fazit

Aber im Grunde ist Hitman 2 darauf ausgelegt, dass man die Missionen nach dem ersten Durchgang noch mal absolviert, um einen anderen Schwierigkeitsgrad und vor allem alternative Vorgehensweisen auszuprobieren - oder eleganter durchzukommen. Die Welten sind so groß und gut gestaltet, dass das hier richtig Spaß macht! Neben dem Rennzirkus bei Miami sind wir unter anderem in einem tollen Einsatz im indischen Mumbai unterwegs, besuchen einen wunderschönen herbstlichen US-Vorort namens Whittleton Creek und eine düstere Insel im Nordatlantik.

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Sehr viele Neuheiten beim Gameplay gegenüber dem Vorgänger finden sich nicht. So können wir uns nun im Laub verstecken, vor allem aber in Menschenmassen untertauchen - sofern wir dabei tatsächlich aus der Sichtlinie der Verfolger verschwinden. Es gibt eine neue Anzeige, die uns anstelle einer Texteinblendung zeigt, wie und wo ein von uns versteckter Körper gefunden wurde. Dazu kommen ein paar weitere Details, etwa mehr Verkleidungsoptionen sowie das aus früheren Serienteilen bekannte Köfferchen mit dem Scharfschützengewehr.

Mit den Missionen der Hauptkampagne dürften Spieler unserer Schätzung nach mindestens 15 Stunden beschäftigt sein. Wer Spaß am Knobeln und dem Ausprobieren alternativer Vorgehensweisen hat, kann aber locker drei- oder viermal so viel Zeit mit Agent 47 verbringen. Der Spielstand wird regelmäßig automatisch gesichert, außerdem können wir jederzeit eigene Savegames anlegen. Nervig: Hitman 2 unterscheidet (für uns ohne erkennbaren Grund) zwischen Savegames aus dem Onlinemodus und dem Offlinemodus, beide sind nicht kompatibel. Wer nicht im Onlinemodus antritt, bekommt keine Punkte, Fortschritte und Herausforderungsabschlüsse gutgeschrieben.

Das Programm erlaubt außerdem den Download der Aufträge aus dem direkten Vorgänger, dazu kommen spezielle Missionen für zwei Spieler im Koop sowie für zwei Spieler im Wettbewerb um das schnelle Töten von Zielpersonen. Ab dem 20. November 2018 soll es außerdem auf Basis bestehender Missionen neue Herauforderungen namens "Schwer zu fassendes Ziel" geben, die Spieler nur einmal und dann nicht wieder versuchen können.

  • Als Agent 47 verschaffen wir uns Zugriff auf einen fremden Computer. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Einblendungen erklärt das Programm einige wichtige Funktionen. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Waffen - schön und gut, aber eigentlich ist Agent 47 ein Meister des Tarnens und Täuschens, nicht des Ballerns. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Vor den Missionen erhalten wir vielfältige Informationen. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Die Straßen in Mumbai sind dicht bevölkert. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • In einem schönen, sehr herbstlichen US-Vorort muss Agent 47 gleich zwei Personen töten. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Auf Tastendruck sehen wir die Zielperson rot markiert. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Die meisten Hilfestellungen des Programms können wir deaktivieren. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
  • Die Belegung des Controllers wirkt durchdacht und ist schnell gelernt. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
In einem schönen, sehr herbstlichen US-Vorort muss Agent 47 gleich zwei Personen töten. (Bild: IO Interactive/Screenshot: Golem.de)
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Hitman 2 erscheint am 13. November 2018 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 für rund 60 Euro. Die Grafik sieht aus wie im Vorgänger, was bedeutet: schöne und vor allem Umgebungen mit teils extrem vielen Figuren, aber relativ einfache Animationen und starre Mimik. Die Sprachausgabe erfolgt nur auf Englisch, dazu gibt es zuschaltbare Untertitel in einstellbarer Größe. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten.

Fazit

Selbst wer kein Geheimagent ist, merkt beim Spielen von Hitman 2: Die Entwickler wissen inzwischen, wie maximal interessante Herausforderungen für Agent 47 gestrickt werden. Das neue Abenteuer des mysteriösen Meuchelmörders wirkt jedenfalls sehr ausgefeilt. Kaum ein Spiel mit einer offenen Welt bietet so viele unterschiedliche Möglichkeiten, die Aufgaben zu lösen. Wir können mit der schallgedämpften Pistole töten oder mit der Klaviersaite, mit Tarnung ebenso agieren wie mit simpler Ablenkung durch einen Münzwurf.

Trotz der vielfältigen Optionen haben auch Einsteiger dank des guten Tutorials und der zuschaltbaren Hilfen relativ schnell Erfolgserlebnisse. Da stört es auch kaum, dass es abgesehen von den zusätzlichen Spielmodi eigentlich keine Neuerungen gibt. Über weite Strecken fühlt sich Hitman 2 an wie eine extrem große Erweiterung.

Das stört uns nicht so sehr wie die schwache Handlung. So interessant das alles auf den ersten Blick wirkt: Die ständigen Andeutungen darüber, dass demnächst bestimmt das große Rätsel hinter Agent 47 gelöst wird, funktionieren schon lange nicht mehr. Entsprechend offensichtlich ist es, dass die Hintergrundstory über mysteriöse Geheimorganisationen ziemlich sinnlos ist.

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 Hitman 2 im Test: Agent 47 in alter Höchstform
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torrbox 16. Nov 2018

Was? Eigentlich geht es gerade darum, keine Headshots zu verteilen, sondern die Mission...

Kleba 13. Nov 2018

Das dachte ich mir auch beim lesen der entsprechenden Passage. Ich fand das erste Hitman...

torrbox 12. Nov 2018

Denn man muss in jeder Mission erst aufwendig beobachten (wer geht wann wohin) und...



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