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Hitchbot während seiner Reise durch Kanada
Hitchbot während seiner Reise durch Kanada (Bild: Kenneth Armstrong/Reuters)

Hitchbot reist nach Berlin, Sylt und Görlitz

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Informatiker sehen in ihm ein wertvolles Experiment. "Vom reinen Technologieaspekt ist er vollkommen uninteressant", sagt Florian Röhrbein, Informatiker an der Technischen Universität München. "Aber er kann beitragen, Ängste abzubauen. Er ist interessant im Sinne eines soziologischen Experiments für die Roboter-Mensch-Beziehung." Es gebe viele Vorbehalte, Roboter etwa in der Pflege einzusetzen. Dabei könnten sie das menschliche Personal sehr gut entlasten.

"Im Sinne der Robotik ist Hitchbot gar kein Roboter - es ist eigentlich eher eine Puppe", sagt der Informatik-Professor Udo Frese aus Bremen, an dessen Lehrstuhl ein Robocup-Fußball-Team betreut wird. "Sie könnten auch ein Stofftier durch Kanada reisen lassen." Dennoch sei das Experiment sehr spannend. "Das kann ein Indikator für die Akzeptanz sein, die Serviceroboter einmal haben werden."

Frese sieht auch eine Gefahr in der Vermenschlichung der Maschinen: "Die Frage: Was ist das für eine Beziehung, die man dann zu seinem Computer hat. Akzeptiere ich ihn wie einen Toaster - oder als Ersatz eines Lebenspartners? Das ist auf jeden Fall etwas, worüber man nachdenken muss."

Hitchbot fuhr Motorrad

In Kanada jedenfalls nahm Hitchbot sehr menschlich am Leben der Menschen teil. Ureinwohner holten ihn zu sich, er fuhr auf einem Motorrad mit, wurde zum Essen eingeladen. Die Gastgeber überlegten sich das Menü genau und servierten einen Teller mit Schrauben und Maschinenöl. Er durfte mit zum Camping - und sogar auf eine Hochzeit.

Nun steigt die Spannung, wie es ihm in Deutschland ergeht. Auf der Reiseliste stehen Schloss Neuschwanstein, Berlin, Sylt, der Osten Deutschlands mit Görlitz - und er muss Spezialaufgaben erledigen: Er soll ein Selfie mit einem Weltmeister machen und im Karnevalstrubel auf einem Wagen beim Kölner Rosenmontagszug mitfahren.

Während Hitchbot-Erfinder Smith früher selbst begeistert mit erhobenem Daumen an der Straße stand, ist Forscherin Zeller nie getrampt. Aber jetzt kommt sie ein wenig ins Grübeln: "Hitchbot hat mehr von Kanada gesehen als ich."

 Hitchbot: Trampender Roboter startet Deutschlandreise

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Endwickler 10. Feb 2015

Wenn es mit der falschen Frequenz sichtbar ist, kann das durchaus passieren. :-)

Endwickler 10. Feb 2015

Im Watt

HagbardCeline 09. Feb 2015

Wow bist ja ein Held hbo. Das ist auf jeden Fall der Grund auszuwandern.

Prypjat 09. Feb 2015

Niemanden. Denn er kann nicht laufen.

mawa 08. Feb 2015

... dann muss ich jetzt beim Autofahren darauf achten, ob am Straßenrand coole Hardware...



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