Abo
  • Services:
Anzeige
Hitchbot: Menschen sind weitgehend harmlos.
Hitchbot: Menschen sind weitgehend harmlos. (Bild: Hitchbot/Screenshot: Golem.de)

Hitchbot: Trampender Roboter ist jetzt auf dem Weg nach Westen

Zum ersten Mal versucht ein Roboter, per Anhalter zu reisen - von der Ostküste Kanadas bis an die Westküste. Im Netz protokolliert der Hitchbot, wie es ihm dabei ergeht.

Anzeige

Nun ist er also unterwegs, der Hitchbot. Seine Reise quer durch Kanada hat am Sonntag in Halifax, Nova Scotia, begonnen. Ein "reizendes Paar" nahm den kleinen Roboter als Erstes mit, wie er auf Twitter schrieb. Derzeit ist er auf dem Weg nach Nordwesten, sein erstes Etappenziel ist New Brunswick. Bis nach Victoria auf Vancouver Island will er in den kommenden Wochen kommen - und zwar ausschließlich per Anhalter.

Einen trampenden Roboter, der ohne menschliche Beschützer auf Reisen geht, gab es noch nie. Gedacht war das Projekt der deutschen Robotikforscherin Frauke Zeller von der Ryerson University in Toronto und ihres Teams als Experiment: Können Roboter den Menschen vertrauen?

Nun ist das auch ein Medienereignis geworden. Die Berichterstattung im Vorfeld hat den Hitchbot bereits so bekannt gemacht, dass er zum einen von sehr vielen Autofahrern erkannt werden könnte und zum anderen von noch viel mehr Menschen auf seinem Weg beobachtet werden wird.

Aktiv ist der Hitchbot in allen großen sozialen Netzwerken, veröffentlicht dort Fotos und zeigt, wo er gerade ist. Tausende verfolgen seinen Weg auf Twitter und Facebook. Er bekommt dort auch schon seit Tagen und Wochen Einladungen von den Nutzern. Einer von ihnen will den Roboter sogar mit zum Fallschirmspringen nehmen.

Der Roboter redet

Wer ihn an der Straße aufgabelt, kann während der Fahrt mit ihm reden. Er hat eine Spracherkennungssoftware und eine Schnittstelle zur Wikipedia, also ein ziemlich umfassendes Allgemeinwissen. "Aufgrund des hohen Aufkommens an Hintergrundgeräuschen im Auto mussten wir Hitchbot aber 'beibringen' den Menschen zu sagen, dass sie bitte auf Radio und Musik verzichten sollen, wenn sie mit ihm sprechen wollen", schreibt Frauke Zeller in einer E-Mail. "Auch sollten die Fenster geschlossen sein."

In diesem Video ist zu sehen, wie der Roboter aussieht und wie es klingt, wenn er drauflosquasselt. "Es gab nicht so viele unterschiedliche Stimmen zur Auswahl - und eine ganze Reihe hatte auch Akzente, zum Beispiel einen britischen", schreibt seine Schöpferin. "Wir wollten aber, dass Hitchbot ein kanadisches Produkt ist, und haben uns daher für diese Stimme entschieden."

Hat Zeller Angst um den Roboter, nun, da er alleine klarkommen muss? Angst, dass ihn jemand stiehlt, auseinandernimmt, überfährt? "Natürlich macht man sich auch Sorgen - aber das ist eben Teil des Experiments", antwortet Zeller. Helfen kann sie ihm nicht mehr.

Sie hofft, dass die Menschen wirklich so sind, wie erfahrene Tramper sagen: größtenteils harmlos.


eye home zur Startseite
Salzbretzel 30. Jul 2014

Nein, aber ich ordne den Roboter in die Kategorie Sperrmüll ein. Insofern ein Sonderfall...

ap (Golem.de) 29. Jul 2014

Ich kopier mal fix den Text unserer dazu passenden FAQ: "Wir haben mit anderen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Elumatec AG, Mühlacker bei Pforzheim
  2. DPD Deutschland GmbH, Aschaffenburg
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Stuttgart-Weilimdorf


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. 24,04€
  3. jetzt bei Alternate

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: "dem sei ohnehin nicht mehr zu helfen"

    fg (Golem.de) | 23:00

  2. Re: Vergleich mit Asus Zenbook UX360CA-C4227T

    ulink | 22:56

  3. Re: AFD?

    MoonShade | 22:50

  4. Re: Apple könnte das iPhone auch pünktlich...

    sofries | 22:46

  5. Re: Es nervt!!!

    ML82 | 22:36


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel