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Hisense: Ultra-HD-Fernseher mit 3D ab 2.000 Euro

Ifa 2013
Ende September 2013 will Hisense in Deutschland vier neue Ultra-HD-TVs auf den Markt bringen, welche die bisher üblichen Preise durcheinanderwirbeln. Daneben zeigt das Unternehmen in Berlin auch einen 110-Zoller, der aber noch nicht so bald erscheint.
/ Nico Ernst
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Der 65-Zoller 65XT880 (Bild: Hisense)
Der 65-Zoller 65XT880 Bild: Hisense

Das chinesische Unternehmen Hisense, das auch eine deutsche Niederlassung(öffnet im neuen Fenster) besitzt, will im noch kleinen Markt der 4K-Fernseher den Preisbrecher spielen. Unabhängig von der Kooperation mit Loewe bringt Hisense dafür in wenigen Wochen drei neue Ultra-HD-Geräte unter eigenem Namen auf den Markt.

Ultra-HD-TVs von Hisense
ModellDiagonaleUVP (Euro)
50XT88050 Zoll (127 cm)1.999
58XT88058 Zoll (147,3 cm)2.999
65XT88065 Zoll (165,1 cm)4.999
84XT90084 Zoll (213 cm)14.999

Vor allem das kleinste Gerät mit 50 Zoll Diagonale markiert dabei mit rund 2.000 Euro den bisher kleinsten Preis für einen UHD-TV. Dabei ist er dennoch umfassend ausgestattet: Tuner für DVB-T/C/S2 und ein CI+Slot sind eingebaut, über USB-Ports ist sowohl die Aufnahme des Fernsehprogramms als auch Timeshift möglich. Vier HDMI-Eingänge, VGA und Scart sind unter anderem geboten, weitere Details zeigen die deutschsprachigen Produktseiten(öffnet im neuen Fenster).

Die Fernseher besitzen einen eingebauten Mediaplayer, der auch per DLNA aus dem Heimnetz versorgt werden kann. Zugang gibt es per Ethernet oder WLAN. Alle üblichen Formate inklusive H.264-MP4, MKV und VOB unterstützt Hisense laut eigenen Angaben.

Bei den Smart-TV-Funktionen ist nicht nur Hbbtv – zum Beispiel für den einfachen Zugang zu den Mediatheken deutscher Sender – vorhanden, auch zahlreiche Apps für andere Dienste sollen die Geräte bieten. Updates verspricht Hisense auch, ob damit auch HDMI 2.0 für 4K-Video mit mehr als den derzeit möglichen 30 Bildern pro Sekunde gemeint ist, steht noch nicht fest.

Während die drei bezahlbaren Geräte von 50 bis 65 Zoll Shutterbrillen für die 3D-Darstellung benötigen, arbeitet der 84-Zoll-Fernseher mit Polarisation. Die Brillen dafür sind leichter und günstiger. Dafür ist der Fernseher wie andere UHD-TVs dieser Größe mit 15.000 Euro sehr teuer. Offenbar sind so große 4K-Panels noch kaum wirtschaftlich herzustellen.

Das dürfte auch für das Display gelten, das Hisense in seinem 110-Zoll-Riesen (279 cm Diagonale) verbaut hat. Das Gerät hat noch keine endgültige Modellnummer, gehört aber wie der 84-Zoller zur Serie XT900. Hisense gibt an, der Fernseher sei der größte UHD-TV der Welt – diesen Titel muss er sich aber mit Samsungs UN85S9 teilen. Hisense hatte seinen 110-Zoller bereits auf der CES 2013 im Januar des Jahres gezeigt, aber auch jetzt gibt es weder einen Preis noch einen Liefertermin.


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