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Mit einem Tippser in der App  wird die Tür geöffnet.
Mit einem Tippser in der App wird die Tür geöffnet. (Bild: Hilton/Screenshot: Golem.de)

Abstand zum Lesegerät und Fazit

Läuft die App, die man am besten vor dem Betreten des Fahrstuhls schon aktiviert, erkennt diese den Ort. Uns zeigte sie etwa an, dass wir im Fahrstuhl stehen. Mit einem Knopfdruck ließ sich der Fahrstuhl freischalten. Schön wäre allerdings, wenn mit dem Knopfdruck, und sei es optional, auch gleich die Etage angewählt werden könnte. Wenn wir viel unterwegs sind, vergessen wir das schon mal.

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Am Zimmer angekommen, zeigte die App zwar, dass wir vor der Tür stehen. Das dauerte allerdings ein paar Sekunden. Dann ließ sich die Tür per App freigeben. Die Klinke müssen wir noch selbst drücken. Eine motorisierte Tür wäre aber auch zuviel des Guten. Für behindertengerechte Räume wäre das unserer Ansicht nach aber eine gute Idee. Ein Vorteil zeigte sich zudem in der Praxis: Die App muss nicht direkt an die Tür gehalten werden. Dank Bluetooth kann man schon ein bisschen weiter entfernt sein. Ein halber Meter war bei uns möglich. Wir konnten das aber nicht im Detail testen.

  • Bei unserem Besuch des Hilton Garden Inn ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... konnten wir in Little India den Digital Key ausprobieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die App zeigt uns an, was geöffnet werden kann und weiß, dass wir gerade im Fahrstuhl stehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Liste der Bluetooth-Zugänge(Screenshot: Golem.de)
  • Wir öffnen unseren Raum ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... und werden bei der ersten Nutzung gefragt, ob wir die Raumnummer verbergen wollen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Digital Key ist Teil der ruckelnden Hilton-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können auch den Hoteleingang öffnen, der war aber nie verschlossen. (Screenshot: Golem.de)
Die App zeigt uns an, was geöffnet werden kann und weiß, dass wir gerade im Fahrstuhl stehen. (Screenshot: Golem.de)

Bei der ersten Türöffnung wurde uns zudem angeboten, die Raumnummer in der App zu verstecken. Bei einem Diebstahl kann der Täter dann nicht einfach zum Hotel gehen und mit dem Smartphone die Zimmertür öffnen. Aus diesem Grund drucken gute Hotels auch die Raumnummer nicht auf den Schlüssel. Wer sein Smartphone mit einer wirksamen Zugriffsperre versieht, kann die Raumnummer aber angezeigt lassen.

Noch hat das System ein paar Nachteile. Der Digital Key kann etwa nur einem Smartphone zugewiesen werden. Bei mehreren Gästen werden Smartcards ausgegeben. Diese kann man übrigens auch als Digital-Key-Nutzer anfordern.

Verfügbarkeit und Voraussetzungen

Technisch reicht zudem ein reguläres Bluetooth-Smartphone nicht aus. Bluetooth Low Energy alias Smart ist notwendig. Beim iPhone ist das ab dem 4S samt iOS 8 möglich. Für Android gilt die Version 4.3 als Minimum und natürlich eine LE-Funkeinheit. Bei modernen, gut ausgestatteten Android-Smartphones ist das aber eigentlich Standard.

Wer wissen will, welche Hotels das System unterstützen, der findet diese in der offiziellen Digital-Key-Liste. Unser Hilton Garden Inn ist dort aber nicht gelistet. Es ist allerdings auch ein neu eröffnetes Hotel. Allgemein wird das System überwiegend in den USA eingesetzt. Singapur und Kanada sind derzeit die Ausnahmen im Ausland der Hotelkette.

Fazit:

Hiltons Digital Key ist nichts Weltbewegendes. Es ist eher ein interessantes Spielzeug für den technikaffinen Reisenden, der etwa USB-Steckdosen neben dem Bett erwartet und eine Stromversorgung auch ohne seine Anwesenheit haben will, um Geräte aufzuladen. Große Vorteile sehen wir nicht. Der nicht mehr notwendige Abstand zum Lesegerät ist nett, spart aber nur wenig Zeit, zumal die Hilton-App zu den schlechten Hotel-Apps gehört. Unser iPhone SE ist nicht unbedingt alt, aber doch zu langsam für Hilton.

Letztendlich ist der Digital Key nur ein anderer Weg und in Verbindung mit der alten Plastikkarte eine nette Alternative. Wenn Hilton die Performance-Probleme seiner App noch behebt, würden wir das System eher nutzen. Abseits dessen hat der Digital Key in der Praxis aber auch keine Nachteile. Es kommt letztendlich darauf an, was der Anwender immer griffbereit hat: sein Smartphone oder eher seine Brieftasche. Wer letztere etwa aus Sicherheitsgründen tief im Rucksack versteckt, der wird wohl zum Smartphone greifen.

 Hilton Digital Key im Kurztest: Wenn das iPhone die Hoteltür öffnet

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as (Golem.de) 21. Aug 2017

Hallo, Es gibt kein Muss. Wer will kann die Karte einfach verwenden. Man _muss_ sich...

DY 21. Aug 2017

die Abhängigkeiten dahin zu steigern, dass man am Ende nur noch von einem Gerät...

dokape 20. Aug 2017

Kürzlich hatte ich im Tessin ein Automatenhitel gebucht. Gebucht über eine Online...

beko 18. Aug 2017

[...] Jein. Am letzten Firmenparkplatz war ne Schranke mit Karte. Die hat dann auch nur...

My1 18. Aug 2017

hätte man können, aber... eben. genau das meine ich ja.



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