Automatisierung: Hillary Clinton warnt vor den Folgen künstlicher Intelligenz
Die US-Politikerin Hillary Clinton hat sich in einem Interview skeptisch zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz geäußert. Die Welt stürze sich "kopfüber in eine neue Ära" , was sich auf die Art und Weise "wie wir leben, wie wir denken, wie wir miteinander umgehen" auswirken werde, sagte die frühere Präsidentschaftskandidatin in einem Gespräch mit Radiomoderator Hugh Hewitt(öffnet im neuen Fenster) .
"Bill Gates, Elon Musk, Stephen Hawking, viele wirklich kluge Leute schlagen Alarm, den wir nicht hören." Vor allem die Automatisierung mache ihr Sorgen: " Was machen wir, wenn wir fahrerlose Autos bekommen ?", fragte sie. " Lkw-Fahrer und Paketzusteller, Taxifahrer und sogar Uber-Fahrer, was machen wir mit den Millionen von Menschen, die keinen Job mehr haben werden? Wir sind darauf völlig unvorbereitet. "
Allerdings warnten Musk(öffnet im neuen Fenster) und Hawking(öffnet im neuen Fenster) nicht vor künstlicher Intelligenz an sich, sondern sind in erster Linie besorgt über die hypothetische Bedrohung durch superintelligente Computer. Kurzfristige Auswirkungen der Automatisierung auf die Beschäftigung thematisierten sie nicht.
Zudem sind sich Experten uneins, wie stark die wirtschaftlichen Auswirkungen durch künstliche Intelligenz sein werden. Ein neuer Industrieroboter soll laut einer Studie des National Bureau of Economic Research (PDF)(öffnet im neuen Fenster) zwischen 3 und 5,6 Arbeitsplätze dauerhaft vernichten. Außerdem führten die Roboter zu einem leichten Rückgang der Löhne. Allerdings ist sich Clinton auch bewusst, dass es kein Zurück gibt: "Wir können den Geist nicht wieder in die Flasche stecken" .
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