Abo
  • Services:
Anzeige
Hillary Clinton soll auf ihrem privaten Mailserver auch streng vertrauliche Informationen gehabt haben - vermutlich illegal.
Hillary Clinton soll auf ihrem privaten Mailserver auch streng vertrauliche Informationen gehabt haben - vermutlich illegal. (Bild: Brendan Hoffman/Getty Images)

Schon die Existenz des privaten Servers bereitete Ärger

Bereits nachdem bekannt wurde, dass Hillary Clinton jahrelang anstatt der offiziellen State.gov-E-Mail-Adresse eine private Adresse auf ihrem eigenen Server genutzt hatte, wurde Kritik laut. Die Kritiker dürften sich jetzt bestätigt fühlen: Denn trotz der Sicherungsmaßnahmen zeigten Analysen der nach und nach von Hillary Clinton freigegebenen E-Mails, dass Clinton sich offenbar durch enge Berater auch hochvertrauliche Informationen per E-Mail zuschicken ließ.

Anzeige

Mehrere Mitarbeiter von Hillary Clinton sollen diese Informationen auf ungeschützt per E-Mail an die damalige Außenministerin weitergeleitet haben. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die E-Mails an Clinton mit PGP oder ähnlichen Methoden verschlüsselt wurden. Um die Informationen weiterleiten zu können, haben die Mitarbeiter Screenshots angefertigt oder die geheimen Informationen schlicht abgetippt, wie zwei verschiedene ungenannte Quellen Fox-News sagten. Die Einstufung der Informationen auf diese Weise wissentlich zu umgehen, ist illegal.

Festplatten müssen über Nacht im Safe gelagert werden

Die besonders gesicherten Workstations, über die die Informationen abgerufen werden können, unterliegen besonderen Regeln. So müssen die Festplatten dieser Rechner über Nacht entfernt und in einem Tresor verwahrt werden.

Das FBI ermittelt wegen der Vorgänge nach Angaben von Fox gegen mehrere ehemalige hochrangige Mitarbeiter von Hillary Clinton. Sie hatte ihre Mitarbeiter immer wieder aufgefordert, die Informationen über den ungesicherten Weg weiterzuleiten. "Einfach E-mailen" soll sie in einer Mail geschrieben haben, woraufhin ihr stellvertretender Büroleiter (Deputy Chief of Staff) Jake Sullivan antwortete: "Vertrauen Sie mir, ich teile Ihre Verzweiflung. Aber bis die E-Mails deklassifiziert werden, ist es mir physisch unmöglich, die Informationen per E-Mail zu schicken". In einem anderen Fall forderte sie ihre Mitarbeiter dazu auf, geheime Informationen einzuscannen und ohne den Geheimnisvermerk per E-Mail weiterzuleiten.

Veröffentlichungen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt

Die Veröffentlichungen dürften für Clinton, die als Favoritin für die Präsidentschaftsbewerbung der US-Demokraten gilt, zur Unzeit kommen. Wenige Wochen vor den ersten wichtigen Vorwahlen holt ihr Konkurrent Bernie Sanders in innerparteilichen Umfragen auf. Zahlreichen konservativen Kritikern ist Clinton wegen ihrer liberalen Haltung in vielen Fragen ohnehin suspekt. Auch ihr Krisenmanagement nach der Stürmung der US-Botschaft in Bengazhi wurde immer wieder kritisiert.

Clinton selbst reagiert gelassen auf die Anschuldigungen. Sie habe nie eingestufte Informationen per E-Mail bekommen oder gesendet, sagte sie in einer Talkshow.

 Hillary Clinton: Geheimnisverrat per Copy & Paste

eye home zur Startseite
BastianR 26. Jan 2016

die macht es einfach wie ihr Mann damals: "i never had any email conversation of that...

theonlyone 26. Jan 2016

Em Ende waren es wieder Russische Hacker oder Chinesische Hacker. Oder weil aktuell...

theonlyone 26. Jan 2016

Das gilt für jede Seite. Immer schön blockieren. Darauf ist die USA ja auch aufgebaut...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. über Jobware Personalberatung, Raum Köln
  3. SSI Schäfer Noell GmbH, Giebelstadt, Dortmund, Bremen, Obertshausen
  4. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-76%) 8,99€
  2. (-73%) 10,99€
  3. (-62%) 22,99€

Folgen Sie uns
       


  1. DVB-T2

    Bereits eine Millionen Freenet-Geräte verkauft

  2. Moore's Law

    Hyperscaling soll jedes Jahr neue Intel-CPUs sichern

  3. Prozessoren

    AMD bringt Ryzen mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz

  4. Spark Room Kit

    Cisco bringt KI in Konferenzräume

  5. Kamera

    Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder

  6. Tapdo

    Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  7. 17,3-Zoll-Notebook

    Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

  8. Mobilfunk

    Tschechien versteigert Frequenzen für 5G-Netze

  9. Let's Encrypt

    Immer mehr Phishing-Seiten beantragen Zertifikate

  10. E-Mail-Lesen erlaubt

    Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mass Effect Andromeda im Test: Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
Mass Effect Andromeda im Test
Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
  1. Mass Effect Andromeda im Technik-Test Frostbite für alle Rollenspieler
  2. Mass Effect Countdown für Andromeda
  3. Mass Effect 4 Ansel und Early Access für Andromeda

D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

Betrugsnetzwerk: Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen
Betrugsnetzwerk
Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen

  1. Re: Zwei augenfällige Schönheitsfehler und eine Frage

    Potrimpo | 04:28

  2. coole Aufkleber!

    karlranseier | 03:57

  3. Re: Da hat die Marketingabteilung wohl

    __destruct() | 03:43

  4. Die Geschwindigkeit, mit der Software langsamer wird,

    __destruct() | 03:39

  5. Re: jedes Jahr neuer Sockel und +1% IPC

    Sarkastius | 02:32


  1. 20:56

  2. 20:05

  3. 18:51

  4. 18:32

  5. 18:10

  6. 17:50

  7. 17:28

  8. 17:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel