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Fluthelfer in Coswig, Sachsen Anhalt
Fluthelfer in Coswig, Sachsen Anhalt (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Auch spontane Bürgerhilfe muss koordiniert werden

Auch der Dresdner Unternehmer Sven Mildner musste diese Erfahrung machen, als er am Einsatzort ankam. Die Menschen hätten sich gegenseitig im Weg gestanden und behindert, klagt er.

Eine Lösung für dieses Problem sah auch er im Netz: Er erstellte eine Google-Karte: Auf Hochwasserkampf Dresden zeichnet Mildner Hilferufe ein, die er bekommt oder auf Facebook findet, markiert überschwemmte Gebiete, gesperrte Straßen und Evakuierungszonen. Bunte Symbole zeigen außerdem, wo Sandsäcke bereitliegen oder Freiwillige benötigt werden. "Auf dieser Karte können sich auch jene Helfer orientieren, die sich nicht auskennen." Das sei der Vorteil einer Google-Map gegenüber Facebook.

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"Wenn an einem Einsatzort schon viele Leute helfen, muss das allen anderen auch kommuniziert werden, damit kein Chaos entsteht", sagt auch Andrea Wirth vom Technischen Hilfswerk in Dresden. Aktuell setzt das THW 3.500 Helfer bundesweit ein, in Sachsen und Thüringen sind es etwa 800. Eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen der Behörde und den Bürgern gebe es zwar nicht, sagt Wirth. Aber gelegentlich entstünde eine spontane, sehr effektive Kooperation: "Heute gerade haben zwei THW-Helfer eine Gruppe Freiwilliger koordiniert und dadurch viel Manpower dazugewonnen."

Manchmal sind die Helfer im Weg

Manchmal störten unorganisierte Gruppen die Helfer aber auch oder Bürgeranfragen hielten die Arbeit auf. Bislang seien die Erfahrungen mit den Bürgerhilfen dennoch zumeist positiv. "Wenn unsere Helfer etwa von den Bürgern mit Essen und Trinken versorgt werden, ist das toll, weil sie den Einsatzort nicht verlassen müssen."

Vor allem in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen werden weiterhin helfende Hände gebraucht. Auch dort, wo sich die Lage langsam normalisiert, ist oft noch Unterstützung nötig. So hieß es auf Passau räumt auf heute Nachmittag: "Wir können es kaum fassen, aber mittlerweile ist es schon so weit, dass wir in einigen Gegenden mit dem Trocknen anfangen. Deswegen brauchen wir jetzt Trockentücher und Reinigungsmittel."

 Hilfe auf Facebook: Das Empathie-Netzwerk

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Dantereus 08. Jun 2013

netter neologismus

Moe479 08. Jun 2013

die frage ist für mich eher ob nach der flut nicht wieder vor der flut ist, bzw. was wird...

Phreeze 07. Jun 2013

passend zu der "Religion of the flying Spaghettimonster"

Phreeze 07. Jun 2013

[ x ] Die meisten Menschen kennen Google Maps [ ] Die meisten Menschen kennen...



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