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Highfive: Startup bringt innovative Lösung für Videokonferenzen

Das Startup Highfive will mit einer Hardware- und Softwarelösung den Markt für Videokonferenzsysteme aufmischen. Das soll nicht nur über einen niedrigen Preis, sondern auch über ein cleveres Konzept geschehen, das Smartphones und Tablets mit einbindet.
/ Andreas Donath
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Highfive-Konferenztechnik (Bild: Highfive)
Highfive-Konferenztechnik Bild: Highfive

Die Highfive-Videokonferenzlösung(öffnet im neuen Fenster) besteht aus einem Gehäuse, in dem neben einer Full-HD-Kamera mehrere Mikrofone und ein WLAN-Modul sowie ein Gigabit-Ethernet-Anschluss und HDMI für den Anschluss an den Fernseher eingebaut sind.

Über Bluetooth erkennt das System, wenn einer der angemeldeten Nutzer, der eine App auf dem Smartphone oder Notebook nutzt, sich im Raum befindet und bindet ihn ein. Die Einladungen werden einfach per E-Mail, Messenger oder SMS als URL verteilt.

Befindet sich einer der Eingeladenen nicht im Raum, wird versucht, über dessen Smartphone oder Tablet Kontakt aufzunehmen, damit er mit dessen Kamera arbeiten kann. Wer will, kann auch seinen Bildschirm mit den anderen Benutzern teilen.

Das System soll erkennen, wenn eine der Personen im Raum anfängt zu sprechen und überträgt dann dessen Stimme bevorzugt. Hintergrundgeräusche sollen durch die Technik weitgehend ausgeblendet werden.

Die Hardware kostet 800 US-Dollar. Im Vergleich zu aktuellen Videokonferenzlösungen ist das ein sehr geringer Betrag. Weitere Kosten fallen nicht an. Die Videokonferenzen können derzeit nur 10 Teilnehmer haben. Wer Branding-Optionen und ein Single-Sign-On-System nutzen will, zahlt später 10 US-Dollar pro Nutzer und Monat.

Highfive will ungefähr in eineinhalb Monaten mit der Auslieferung der ersten Geräte beginnen.


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