Abo
  • Services:

High Bandwidth Memory: SK Hynix liefert schnelleren Grafikkartenspeicher aus

Höhere Datentransferrate bei geringerer Leistungsaufnahme: High Bandwidth Memory tritt die Nachfolge von GDDR5-Speicher an. Bei SK Hynix sind die HBM-Stapelchips für Grafikkarten verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
High Bandwidth Memory
High Bandwidth Memory (Bild: SK Hynix)

Der Speicherhersteller SK Hynix hat die erste Generation des High Bandwidth Memory in sein Produktfolio aufgenommen (PDF). Der für Grafikkarten oder GPUs von Systems-on-a-Chip gedachte Videospeicher bietet eine ähnliche Geschwindigkeit wie der flotteste GDDR5-Speicher, ohne dessen Leistungsaufnahme zu erreichen.

Stellenmarkt
  1. engelbert strauss GmbH & Co. KG, Biebergemünd
  2. Vorwerk & Co. KG, Wuppertal

Die von SK Hynik gelisteten HBM-Bausteine bestehen aus vier gestapelten Chips: Jede Lage bietet 2 GBit (256 MByte) Kapazität, ein Stapel fasst also 1 GByte an Daten. Pro HBM-Schicht sind zwei Speicherkanäle mit 128 Bit verbaut, was ein 1.024 Bit breites Interface ergibt. Die Taktrate verrät SK Hynix nicht, ältere Präsentationen nennen 1 GHz.

  • HBM besteht aus gestapelten Chips (Bild: Hynix)
  • GDDR5 im Vergleich mit HBM (Bild: Hynix)
  • Die erste HBM-Generation taktet mit 500 MHz (Bild: Hynix)
  • HBM soll bei gleichem Durchsatz deutlich sparsamer sein als GDDR5 (Bild: Hynix)
  • Die erste HBM-Generation bietet 1 GByte pro Stapel (Bild: Hynix)
  • Schematische Darstellung von HBM und einem System-on-a-Chip (Bild: Hynix)
HBM besteht aus gestapelten Chips (Bild: Hynix)

Für eine aktuelle High-End-Grafikkarte sollten es 4 GByte sein, wodurch die GPU mit einem 4.096-Bit-Interface ausgestattet sein müsste. Rechnerisch erreichen vier Stapel mit 1 GHz eine Datentransferrate von 512 GByte pro Sekunde und damit so viel wie derzeit mit dem schnellsten GDDR5-Speicher machbar ist.

SK Hynix hat beispielsweise GDDR5-Speicher mit sehr hohen 4 GHz im Angebot, mit einem 512-Bit-Interface ergibt das ebenfalls 512 GByte pro Sekunde. Ein noch breiterer Speicherbus ist theoretisch denkbar, würde aber die GPU und die Platine extrem aufwendig - sprich teuer - werden lassen. Die Leistungsaufnahme der Grafikkarte wäre obendrein sehr hoch.

  • HBM besteht aus gestapelten Chips (Bild: Hynix)
  • GDDR5 im Vergleich mit HBM (Bild: Hynix)
  • Die erste HBM-Generation taktet mit 500 MHz (Bild: Hynix)
  • HBM soll bei gleichem Durchsatz deutlich sparsamer sein als GDDR5 (Bild: Hynix)
  • Die erste HBM-Generation bietet 1 GByte pro Stapel (Bild: Hynix)
  • Schematische Darstellung von HBM und einem System-on-a-Chip (Bild: Hynix)
HBM soll bei gleichem Durchsatz deutlich sparsamer sein als GDDR5 (Bild: Hynix)

High Bandwidth Memory wiederum erfordert aufgrund sehr kurzer Signalwege kein solch komplexes PCB, die Die-Fläche für den Speichercontroller ist viel geringer, und das Konzept unter anderem durch nur 1,2 statt 1,55 Volt deutlich sparsamer. SK Hynix gibt unter 30 statt über 80 Watt für Chips und den Controller an (512 Bit mit 4 GHz verglichen mit vier HBM-Stapeln mit 1 GHz).

Die niedrigere Leistungsaufnahme und die kleinere Die-Fläche könnten Grafikkartenhersteller nutzen, um mehr Funktionseinheiten mit höherem Takt zu verbauen oder schlicht effizientere Modelle zu entwickeln.

  • HBM besteht aus gestapelten Chips (Bild: Hynix)
  • GDDR5 im Vergleich mit HBM (Bild: Hynix)
  • Die erste HBM-Generation taktet mit 500 MHz (Bild: Hynix)
  • HBM soll bei gleichem Durchsatz deutlich sparsamer sein als GDDR5 (Bild: Hynix)
  • Die erste HBM-Generation bietet 1 GByte pro Stapel (Bild: Hynix)
  • Schematische Darstellung von HBM und einem System-on-a-Chip (Bild: Hynix)
Schematische Darstellung von HBM und einem System-on-a-Chip (Bild: Hynix)

AMD soll High Bandwidth Memory auf der Radeon R9 390X einsetzen, angeblich zusätzlich zu einem GDDR5-Interface. Nvidia wird seine Pascal genannte Grafikkarten-Architektur mit High Bandwidth Memory ausstatten, erste Modelle sind für 2016 geplant.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

Anonymer Nutzer 27. Nov 2014

HBM klingt trotzdem blöd ;-)

Allandor 27. Nov 2014

In der Elektrotechnik als solches würde ich dir zustimmen, aber in der Computertechnik...

Anonymer Nutzer 26. Nov 2014

Woher stammt diese Info? Ist das hier eigentlich eine News wert? Der Inhalt stand doch...

bla 26. Nov 2014

Ein Package ist ein gängiger Begriff, den es schon seit Jahrzehnten gibt. SOP z.B. steht...

efha 26. Nov 2014

es stand vorhin so im Text 256 Gbyte. das wurde dann korrigiert (!= heißt ungleich)


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
  2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
Coradia iLint
Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
  2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
  3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

    •  /