Abo
  • IT-Karriere:

HiFive 1: Entwicklerboard mit freiem RISC-Prozessor verfügbar

Das angeblich schnellste Arduino-kompatible Entwicklerboard mit einem RISC-Prozessor bietet der Hersteller SiFive an. Das Prozessordesign steht unter einer Open-Source-Lizenz.

Artikel veröffentlicht am ,
HiFive 1
HiFive 1 (Bild: SiFive)

Das HiFive 1 ist ein Entwicklerboard des jungen Herstellers SiFive. Darauf arbeitet ein Freedom-E310-Mikrocontroller des Herstellers. Dessen Prozessorkern basiert auf einer 32-Bit-RISC-V-Architektur und besitzt einen 16 KByte großen Instructioncache sowie 16 KByte SRAM. Die Taktgeschwindigkeit soll mehr als 320 MHz betragen.

Stellenmarkt
  1. ADAC SE, München
  2. MailStore Software GmbH, Viersen

Programme werden auf dem HiFive 1 auf einem 16 MByte großen Flashspeicher abgelegt. Die Programmierung erfolgt über einen Mikro-USB-Anschluss. Der Hersteller stellt ein SDK bereit, und die Arduino IDE soll unterstützt werden.

  • HiFive-1-Board (Bild: SiFive)
  • E310-Prozessor (Bild: SiFive)
HiFive-1-Board (Bild: SiFive)

Das Entwicklerboard entspricht in seinen Abmaßen dem Arduino Uno und bietet auch dessen Pin-Leisten. Wo sich beim Arduino allerdings die sogenannten Analog-Pins (ADC) befinden, stellt das HiFive weitere GPIO-Pins zur Verfügung. Auch bei der Stromversorgung entspricht es dem Vorbild, entweder werden 5 Volt über die Mikro-USB-Buchse bereitgestellt oder 7 bis 12 Volt per Hohlbuchse. Zum Strombedarf macht der Hersteller keine Angaben.

Das HiFive 1 wird derzeit auf Crowdsupply für 59 US-Dollar angeboten. Dazu kommen für Besteller aus dem Ausland noch 15 US-Dollar Versandkosten. Die reguläre Auslieferung soll im Februar 2017 beginnen.

Prozessordesign ist offengelegt

Das Design des Prozessors E310 und des ebenfalls angekündigten U500, eines leistungsfähigeren 64-Bit-RISC-Prozessors, stehen unter der Apache-2-Lizenz. Die notwendigen Dateien, um die Prozessoren auf einem FPGA nachzubilden, stehen auf Github zur Verfügung. Nutzer können die FPGA-Beschreibungen um eigene Funktionalität erweitern. SiFive bietet an, auf dieser Basis selbst konzipierte Prozessoren auch zu fertigen, zu Mindeststückzahlen und Preisen äußert sich der Hersteller aber nicht.

SiFives Ankündigung folgt auf die Vorstellung des Open-V-Prozessors. Das Forschungsteam Onchip der Universidad Industrial de Santander (UIS) in Kolumbien arbeitet ebenfalls an einem offenen, Arduino-kompatiblen Mikrocontroller mit RISC-Architektur.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Microsoft Surface Pro i5/256GB/8GB für 829,00€, Acer Aspire ab 299,00€)
  2. 114,99€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)
  4. 849,00€ (Bestpreis!)

gadthrawn 01. Dez 2016

Herstellerangaben ersetzen keine Benchmarks.

Wuestenschiff 30. Nov 2016

-> kein Arduino Hello wold Die paar cents hätten sich gelohnt

am (golem.de) 30. Nov 2016

??? Da kannst ganz problemlos Arduino-Programmcode in Dateien aufsplitten. Es handelt...

am (golem.de) 30. Nov 2016

Gemeint waren 16 MByte Flash, wir haben das inzwischen korrigiert.


Folgen Sie uns
       


Motorola One Vision - Hands on

Das zweite Android-One-Smartphone von Motorola heißt One Vision. Es hat eine 48-Megapixel-Kamera von Samsung, die vor allem auf gute Aufnahmen bei schwachem Licht optimiert wurde. Das Smartphone mit dem 7:3-Display kommt Ende Mai 2019 für 300 Euro auf den Markt.

Motorola One Vision - Hands on Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

    •  /