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Hi-Media: Ausgaben für Micropayment steigen

Das Free-to-Play-Geschäftsmodell mit Itemshop und Micropayment hat sich insbesondere in Deutschland etabliert, so der Dienstleister Hi-Media Payments. Künftig erwartet das Unternehmen eine wachsende Bedeutung von Zahlungssystemen über mobile Plattformen.

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Logo Hi-Media
Logo Hi-Media (Bild: Hi-Media)

Bei Spielern ist das Free-to-Play zwar teils sehr umstritten, aber im Markt etabliert hat sich das Geschäftsmodell trotzdem. Das gilt insbesondere für Deutschland, wo die Kundschaft laut einer Erhebung der Firma Hi-Media Payments deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern für Micropayment ausgibt - mit stark steigender Tendenz. So hat der durchschnittliche Micropayment-Kunde im Gesamtjahr 2011 rund 206 Euro ausgegeben, während es im Jahr zuvor lediglich rund 84 Euro gewesen sein sollen.

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Baptiste Mercier, Head of Innovation & Product Strategy bei Hi-Media, hat im Gespräch mit Golem.de gesagt, er erwarte, dass in nächster Zeit die Bedeutung von Zahlungsvorgängen per Smartphone und anderen mobilen Plattformen steigen werde. Einen weiteren Trend sieht er in der Kombination von Geschäftsmodellen. Möglich wäre beispielsweise ein Free-to-Play-Spiel, für das aber zusätzlich bestimmte Inhalte nur im parallel verfügbaren Abonnement erhältlich sind.

Eine der größten Herausforderungen der Branche in nächster Zeit ist für ihn, den unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Spieler weltweit gerecht zu werden. Für eine gewisse Trennung von reichen und armen Ländern sorge zwar die Zuordnung über die sprachspezifischen Server, aber bei einigen Gebieten wie Spanien und Südamerika gebe es angesichts der unterschiedlichen Möglichkeiten doch immer wieder Frust bei Spielern - und als Folge davon dann eine hohe Anzahl von Betrugsversuchen.

Hi-Media Payments hat seinen Sitz in Frankreich. Das Unternehmen bietet zahlreiche Micropayment-Lösungen bei Onlinekäufen an, etwa die Abrechnung über Mobiltelefon oder Premium-SMS, Premium-Telefonnummern, ISP-Abrechnung, Prepaid-Karten und eine eigene elektronische Geldbörse. Die Firma arbeitet eng mit einer Reihe von Anbietern von Browser-, Social- und sonstigen Onlinespielen, darunter Infernum, Gala Networks, Bigpoint und Aeria Games.



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BMamolo 16. Mär 2013

Wir verwenden seit 1 Jahr Paypal - es gibt micropayment Tarife die sehr günstig sind...

marcEnname 27. Sep 2012

Jein. Wenn man das Geld nur für ein Spiel bezahlt ja. Das Geld das man aber für F2P...

elgooG 27. Sep 2012

Wobei man natürlich in Frage stellen kann, wie dieses Unternehmen diese Zahlen ermitteln...


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