HGST Ultrastar SN100: Neue SSD-Serie unterstützt NVM Express

Für den Unternehmenseinsatz hat HGST eine neue SSD-Serie vorgestellt. Die SN100-Datenträger unterstützen bereits NVM Express, was vor allem schnelle Reaktionen verspricht. Die SN-100-Serie benötigt sehr viel Energie und ist deutlich schneller als Intels SSD 750.

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Die SN100-Serie wird in Mustern ausgeliefert.
Die SN100-Serie wird in Mustern ausgeliefert. (Bild: HGST)

HGSTs neue SSD-Serie mit dem Namen SN100 wird derzeit in Musterstückzahlen an Partner ausgeliefert. Die Besonderheit der Ultrastar SN100 ist die noch seltene Unterstützung von NVM Express (Non Volatile Memory). Der Standard soll AHCI ablösen und berücksichtigt insbesondere Eigenarten von Flash-Speichern, während AHCI für sich rotierende Speichermedien optimiert ist.

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Die SN100-Serie wird zudem über PCI Express an das System angebunden. Die Datenübertragungsraten sind dementsprechend weit oberhalb dessen, was mit SATA oder gar SAS12 möglich ist. Lesend sind es rund 3 GByte pro Sekunde, schreibend immerhin noch etwas über 1,5 GByte pro Sekunde. Dank hoher IOPS-Werte soll sich die SSD auch für Datenbanken gut eignen. Die liegen bei 160.000 IOPS (zufällig, 4K, schreibend) und 743.000 IOPS (zufällig, 4K, lesend). Das sind die Maximalwerte der besten Modelle. Laut PDF-Datenblatt sind die Werte in Grenzen vom Modell abhängig.

SFF-8639 für den Anschluss des 2,5-Zoll-Modells

Die SSDs soll es mit 800, 1.600 und 3.200 GByte Kapazität geben. Nur das kleine Modell gibt es ausschließlich als 2,5-Zoll-Laufwerk. HGST setzt wie Intel auf den SFF-8639-Steckerstandard. Intel verwendet diesen Stecker sogar für sein Endkunden-NVMe-Produkt SSD 750.

Die anderen Modelle von HGST gibt es auch als PCIe-3.0-Steckkarten. Verwendet werden vier Lanes für die schnelle Anbindung. Die Karten brauchen als Half-Height-Half-Length-Ausführung nicht besonders viel Platz im Servergehäuse und lassen sich als UEFI-Boot-Medium einbinden.

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HGST gibt auf die Ultrastar SN100 eine Fünfjahresgarantie und geht davon aus, dass die SSDs 3 vollständige Beschreibungen pro Tag überstehen. Die Mean Time Between Failures über die gesamte Serie liegt laut HGST bei 2 Millionen Stunden. Die jährliche Ausfallrate schätzt HGST auf 0,44 Prozent.

Die SSDs nehmen viel elektrische Leistung auf und sind gegen Stromausfälle abgesichert. 8 Watt sind es bereits im Ruhemodus, stolze 25 Watt im Betrieb. Damit lässt sich ausschließen, dass diese SSD-Modelle unter anderer Bezeichnung in Zukunft auch für Notebooks angeboten werden.

Wann es zur Serienauslieferung kommt, erwähnt HGST nicht. Preise stehen dementsprechend ebenfalls noch nicht fest.

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