Hexacopter: Taserdrohne vorgestellt

Dieser Hexacopter ist gefährlich: Er kann einen Stromstoß aussenden, der einen Menschen aus den Socken haut und elektronische Geräte grillt.

Artikel veröffentlicht am ,
Cupid: stärkerer Stromstoß als Polizeitaser
Cupid: stärkerer Stromstoß als Polizeitaser (Bild: Popular Science/Screenshot: Golem.de)

Amor, Englisch Cupid, ist in der römischen Mythologie ein Gott, der mit seinen Pfeilen die Liebe verschießt. Ganz und gar nicht lieblich hingegen sind die Botschaften, die die gleichnamige Drohne verschießt, die auf der Konferenz South-by-Southwest (SXSW) im US-Bundesstaat Texas vorgestellt wurde.

Stellenmarkt
  1. Systems Engineer (w/m/d) System Simulation
    MBDA Deutschland GmbH, Schrobenhausen
  2. Fachinformatiker (w/m/d)
    IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, Nürnberg, München, Amberg/Oberpfalz
Detailsuche

Cupid ist eine Abkürzung für Chaotic Unmanned Personal Intercept Drone. Gebaut wurde die Drohne von William "Whurley" Hurley von dem US-Unternehmen Chaotic Moon. Sie basiert auf einem Tarot Hexacopter, den Hurley mit einem Taser ausgestattet hat, der unter dem Rumpf sitzt.

Umwerfend

Der verschießt zwei Drähte, über die ein Stromstoß mit einer Spannung von 80.000 Volt ausgesandt wird. Die meisten Elektroschockwaffen, die die Polizei einsetzt, haben eine Spannung von 50.000 Volt. Ein Test haute einen Mitarbeiter von Chaotic Moon um.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-500 Microsoft Azure Security Technologies (AZ-500T00): virtueller Vier-Tage-Workshop
    30.01.-02.02.2023, virtuell
  2. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Stromstoß erzeugt ein starkes elektromagnetisches Feld, das nicht nur Menschen umwirft: Elektronische Geräte im Umkreis von einem bis anderthalb Metern werden dadurch gegrillt. Eine besondere Schwierigkeit sei es gewesen, die empfindliche Bordelektronik zu schützen, sagte Hurley dem US-Nachrichtenangebot The Verge. Sie hätten diese mit einem Faradayschen Käfig umgeben müsse. Andernfalls hätte sich die Drohne durch den Stromstoß selbst abgeschossen.

Gegen Eindringlinge

Hurley sieht für seine Drohne in erster Linie Sicherheitsanwendungen: Grundstückbesitzer könnten sie etwa gegen Eindringlinge einsetzen, sagt Hurley: Die Drohne könnte mit einem Lautsprecher, einer Kamera sowie mit Gesichtserkennungssoftware ausgestattet werden. Sie startet automatisch, wenn eine Person eine bestimmte Grenze überschreitet, macht ein Foto und schickt es dem Eigentümer. Der warne den Eindringling und aktiviere, falls der nicht umkehre, den Taser.

Auch die Polizei könne die Drohne einsetzen. Statt einen flüchtenden Verdächtigen selbst zu verfolgen, könne sie ihm Cupid hinterherschicken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TC 10. Mär 2014

Homer: fliegende Ventilatoren *drool*

Tuxianer 10. Mär 2014

Etwa seit der Aufklärung haben Autoren sich ernsthaft damit beschäftigt, mögliche, mehr...

Tuxianer 10. Mär 2014

Ich stelle mir mal vor: Projektilstifte, die so massenreich sind, dass sie Drähte mit...

Eheran 10. Mär 2014

Da habe ich schon von diversen Amateuren viel besseres gesehen, draußen, bei leichtem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Paramount+ im Test
Paramounts peinliche Premiere

Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
Ein Test von Ingo Pakalski

Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
Artikel
  1. Ghost Story Games: Umstrittener Bioshock-Entwickler stellt Judas vor
    Ghost Story Games
    Umstrittener Bioshock-Entwickler stellt Judas vor

    Ken Levine (Bioshock) gilt als genialer Designer, aber als problematischer Chef. Nun hat er sein neues Actionspiel Judas vorgestellt.

  2. Witz über große Brüste: Gefeuerter Apple-Manager ist weiter schockiert
    Witz über große Brüste
    Gefeuerter Apple-Manager ist weiter schockiert

    Apple habe ihn gedemütigt und seinen Ruf geschädigt: Der frühere Apple Vice President hält seine Kündigung wegen eines schlechten Witzes für ungerechtfertigt.

  3. Sicherheit: FBI ist zutiefst besorgt über Apples neue Verschlüsselung
    Sicherheit
    FBI ist "zutiefst besorgt" über Apples neue Verschlüsselung

    Das FBI könnte mit Apples Advanced Data Protection seinen wichtigsten Zugang zu iPhones verlieren. Doch dafür muss die Funktion von Nutzern aktiviert werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /