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Hewlett Packard: Notebook-Akkus können Feuer fangen

HP ruft einen Teil seiner zwischen 2015 und 2017 verkauften Notebooks zurück. Die fest verbauten Akkus könnten überhitzen und eine Brand- und Verbrennungsgefahr darstellen. Nutzer sollen sich direkt an HP wenden.
/ Jan Weisensee
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HP ruft wegen Brandgefahr weltweit Akkus mehrerer Laptopmodelle zurück. (Bild: HP)
HP ruft wegen Brandgefahr weltweit Akkus mehrerer Laptopmodelle zurück. Bild: HP

Der Computerhersteller Hewlett Packard hat seine Kunden aufgefordert, die Akkus bestimmter Notebook-Modelle austauschen zu lassen. Von der Maßnahme betroffen sind Geräte, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 weltweit verkauft wurden.

Laut einer Stellungnahme des Unternehmens(öffnet im neuen Fenster) können die Akkus der betroffenen Modelle sich wegen eines Fehlers überhitzen oder sogar Feuer fangen. Wie es zu diesem Defekt kommen konnte, erklärt HP nicht. Als betroffene Geräte listet HP die folgenden Modelle auf:

  • HP ProBook 64x (G2 und G3)
  • HP ProBook 65x (G2 und G3)
  • HP x360 310 G2
  • HP ENVY m6
  • HP Pavilion x360
  • HP 11 Notebooks
  • HP ZBook (17 G3, 17 G4 und Studio G3) Mobile Workstations

Die fehlerhaften Akkus seien zudem auch als Zubehör verkauft und als Ersatzteile über HP oder autorisierte HP-Serviceanbieter verkauft worden.

HP-Techniker notwendig

In vielen der betroffenen Geräte sind die Akkus laut HP fest im System verbaut, sodass sie nicht ohne Weiteres durch den Nutzer selbst ausgetauscht werden können. Daher bietet das Unternehmen für betroffene Kunden einen kostenlosen Ersatzakku-Service(öffnet im neuen Fenster) an, bei dem die Akkus durch einen "autorisierten Techniker" ausgetauscht werden sollen.

Darüber hinaus habe das Unternehmen ein Bios-Update entwickelt, das den Akku in einen "Akkusicherheitsmodus" versetzen soll. In diesem Modus soll die Brandgefahr behoben sein und betroffene Notebooks und Workstations "über ein HP-Netzteil ohne Akku weiterhin sicher benutzt werden" können.

Akku-Testprogramm nur für Windows

Um herauszufinden, ob der eigene Akku von der Brandgefahr betroffen ist, sollen Nutzer ein HP-Testprogramm für Windows herunterladen und ausführen. Für Linux-Nutzer gibt es offenbar keine vergleichbare Lösung. Ihnen bleibt wohl nur, sich direkt an die HP-Kundenhotline(öffnet im neuen Fenster) zu wenden.

Auslöser für den weltweiten Rückruf waren mehrere Fälle sich überhitzender HP-Akkus in den USA, die der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zufolge bei Nutzern zu Verbrennungen ersten Grades und einem Sachschaden von bisher 4.500 US-Dollar geführt haben.


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