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Hewlett-Packard: Im Sommer kommen die 3D-Printer

HPs Chefin Meg Whitman hat auf der diesjährigen Aktionärsversammlung den Einstieg des Unternehmens in den 3D-Druckermarkt angekündigt.
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3D-Drucker werden zunehmend beim Prototyping eingesetzt. (Bild: Ultimaker)
3D-Drucker werden zunehmend beim Prototyping eingesetzt. Bild: Ultimaker

"Wir sind dran", sagte Meg Whitman den HP-Aktionären und meinte damit die Vorbereitungen für eine "große Technologie-Ankündigung" im Juni, auf der die 3D-Drucker vorgestellt werden sollen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) hat HP eine Reihe von Problemen gelöst, die das Unternehmen bislang von einem Einstieg in diesen Zukunftsmarkt abgehalten haben.

Insbesondere soll es Probleme mit den Substraten gegeben haben, die nicht dauerhaft genug waren. Whitmans Einschätzung nach wird sich der Absatz von 3D-Druckern auf große Unternehmen konzentrieren, die diese Systeme für Prototypen und Fertigungsteile einsetzen werden. Zulieferbetriebe wie Flextronics nutzen 3D-Drucker bereits, um die zu erstellenden Teile vorab den Kunden als 3D-Prototyp vorzulegen.

Schon im Februar hatte HPs Chief Technology Officer Martin Fink in einem Blog auf HPs Aktivitäten hingewiesen. "Wir verfolgen derzeit verschiedene Wege beim 3D-Drucken, und wir werden hier noch eine bedeutende Rolle einnehmen", schrieb er damals.

3D-Drucker schon für 500 US-Dollar

Das HP-Management glaubt, dass der Weltmarkt für 3D-Drucker und die zugehörige Software und die Dienstleistungen von 2,2 Milliarden im Jahr 2012 auf 11 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021 anwachsen werden. Die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass in diesem Jahr 67 Prozent mehr 3D-Drucker verkauft werden als im vergangenen Jahr. Folglich wird viel Geld in diese Technologie investiert. Hierbei handelt es sich meistens um Wagniskapital, das in junge Firmen fließt, die damit vor allem einen Massenmarkt für das 3D-Drucken ansprechen wollen. Beispielsweise stellte die Firma XYZ-Printing auf der jüngsten CES-Messe ihren 3D-Drucker da Vinci 1.0 vor, der nur 500 US-Dollar kostet. Der Drucker richtet sich vor allem an kleinere Produktdesigner-Studios, die damit schnell ihre Prototypen produzieren können.


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