Hessen und Baden-Württemberg: Unitymedia muss Frequenzneuordnung erneut verschieben

Nach den Pannen in Nordrhein-Westfalen findet in zwei Bundesländern die Frequenzneuordnung im Kabelnetz von Unitymedia nun noch später statt. Technische Gründe werden als Ursache genannt.

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Technik bei Unitymedia
Technik bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

Unitymedia muss die geplante Änderung der TV-Senderbelegung in Hessen und Baden-Württemberg erneut verschieben. Das gab der Kabelnetzbetreiber am 8. September 2017 bekannt. Technische Gründe seien die Ursache.

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Die Frequenzneuordnung im Bundesland Hessen ist jetzt für den 26. September 2017 statt für die Nacht vom 11. auf den 12. September vorgesehen. Der sogenannte Change Day in Baden-Württemberg, bisher ebenfalls für den 11. September angesetzt, wird um 36 Tage auf den 17. Oktober 2017 verschoben.

Unternehmenssprecher Helge Buchheister erklärte Golem.de auf Anfrage: "Die Zeit, die wir durch die Verschiebung gewinnen, nutzen wir, um Kunden, Fernsehtechniker/-händler vor Ort und die Partner der Wohnungswirtschaft noch umfassender zu informieren und mit Hilfestellungen zu unterstützen. Denn für viele Kunden ist der Sendersuchlauf nicht so einfach zu bewältigen, wie die Umstellung in Nordrhein-Westfalen gezeigt hat."

Kabelnetz weniger leistungsfähig als gedacht

Unitymedia ist der erste Kabelnetzbetreiber, der das analoge TV-Programm abgeschaltet hat. Danach wurden die Senderlisten geändert, um die Frequenzbelegung so zu verschieben, dass Platz für neue HD-Sender und Internet mit hohen Datenraten nutzbar wird. So sollen digitale TV-Programme auf niedrigere Frequenzbereiche verlegt werden, wo zuvor analoge Fernsehprogramme waren. Die Docsis-Kanäle für die Datenübertragung wurden in einen höheren Frequenzbereich verschoben.

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Nach den Pannen am 29. August 2017 bei der Senderneuordnung in Nordrhein-Westfalen mussten alle Nutzer den Suchlauf wiederholen. Privatsender in SD-Qualität wurden als verschlüsselt angezeigt oder waren gar nicht zu empfangen. Die Störung betraf RTL, Sat1, Prosieben, Vox, RTL2, Kabel Eins, Super RTL, N-TV, Prosieben Maxx und Sixx. Betroffen waren etwa 70.000 Haushalte, das sind rund zwei Prozent der insgesamt 3,5 Millionen TV-Kunden des Konzerns in Nordrhein-Westfalen. Am 1. September wurde dann der zweite Suchlauf angesetzt.

Betroffen waren Kunden, die im Netz von Unitymedia das TV-Signal über ältere, schlecht abgeschirmte Hausverteilanlagen beziehungsweise Antennenkabel und Endgeräte empfangen. Ursache sei eine elektromagnetische Einstrahlung, die die Übertragung des TV-Signals im unteren Frequenzbereich bei den Anschlüssen einiger Kunden aufgrund fehlerhafter Schirmung von Kabeln oder Steckern stört.

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Zazu42 11. Sep 2017

also bei uns isses auch so vor 50 Jahren mal nen Kabel in die wand gezogen für analoges...

Anonymer Nutzer 09. Sep 2017

Beiträge darfst Du auch bezahlen, wenn Du gar keinen Fernseher hast, denn die sie sind...

hacki 09. Sep 2017

Sowas erlebt man quasi bei jedem Anbieter, so what. Bin seit 4 Jahren bei UM, bisher...

logged_in 08. Sep 2017

Zwei meiner Nachbarn hat einen Grundig und dort wurde es richtig gelöst: bei einem...



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