Für leistungsfähige Hardware sinkt der preisliche Anteil in Relation zum Preis des Gesamtsystems

Ungewöhnlich ist die laut Thurrott Core genannte Lizenz und damit die mittlere Stufe für 65 US-Dollar. Sie enthält keine Hardwaredefinition und legt nur fest, dass die Hardware unter der der höherwertigen Lizenzen angesiedelt sein muss. Wer als Hardwarehersteller etwa 6 GByte RAM verbauen will, kann die 65-US-Dollar-Lizenz verwenden, denn die Lizenzen Core+ und Advanced gelten für Systeme ab 8 GByte RAM. Für Hersteller heißt das aber auch, dass hier eine gewisse Konfigurationsfreiheit im unteren Preissegment besteht und es keine allzu starken Beschränkungen gibt. Außerdem können ab dieser Lizenz auch AMD-Prozessoren verwendet werden.

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Core+ definiert für einen krummen Preis von 87 US-Dollar zudem die Verwendung einer High-End-CPU zusammen mit mehr als 4 GByte RAM und ein 1080p-Panel, sofern vorhanden. Ab 8 GByte RAM ist die CPU laut Thurrott nicht definiert.

Lizenz für Core i9 und Threadripper

Ab etwa 100 US-Dollar gibt es die teuerste Lizenz für OEMs: Advanced. Dafür muss der Hersteller aber sehr potente Hardware verbauen, was überwiegend für Spiele-PCs gilt. Diese Lizenz muss beim Einsatz eines AMD Threadrippers oder Intel Core i9 gewählt werden. Auch kleinere Prozessoren mit vielen Kernen oder in Kombination mit viel RAM (mehr als 16 GByte) benötigen die Advanced-Lizenz.

Eine denkbare Ausnahme innerhalb des Advanced-Segments sind Rechner mit 4K-Panel (4K-UHD und damit auch 4K-DCI), also vornehmlich All-in-Ones und Notebooks. Solche Geräte sind eher im professionellen Markt zu finden und würden tendenziell eher mit einer Windows-10-Pro-Lizenz bestückt werden, für die die hier genannten Preise nicht gelten. Entry bis Advanced sind ausschließlich Endkundenlizenzen.

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Die Preisgestaltung von Microsoft ist interessant. In Anbetracht der vierstelligen Preise der Advanced-Systeme ist die Windows-10-Lizenz hier vergleichsweise günstig. 25 US-Dollar für die Billigsysteme sind hingegen in einem Segment, bei dem Masse zählt und die Marge gering ist, ein hoher Preis. Für Endkunden haben die Beschränkungen im unteren Segment allerdings noch eine weitere unangenehme Auswirkung. Im Prinzip wird hier wenig nachhaltige Hardware verkauft, um einen möglichst geringen Preis zu erreichen, der dann etwa für Discounter von Interesse ist.

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 Herstellerlizenzen: Neue Windows-10-SKUs von 25 bis 100 US-Dollar
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