Abo
  • IT-Karriere:

Herr der Ringe: Buchgeschäft brachte Amazon die Filmrechte für die TV-Serie

Es gibt neue Details dazu, wie sich Amazon die Filmrechte der TV-Serie für Herr der Ringe sichern konnte. Das Onlinekaufhaus erhielt den Zuschlag, weil die Tolkien-Erben darauf setzen, dass Amazon mit der TV-Serie die Romane bewirbt und das zu steigenden Buchverkäufen führen wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon verfilmt die TV-Serie zu Herr der Ringe.
Amazon verfilmt die TV-Serie zu Herr der Ringe. (Bild: Emma McIntyre/Getty Images)

Nicht das höchste Angebot war dafür ausschlaggebend, dass sich Amazon die Filmrechte für die TV-Serie von Herr der Ringe sichern konnte. Das geht aus einem CNBC-Bericht hervor, der sich auf Personen bezieht, die bei den Verhandlungen zu den Verfilmungsrechten dabei waren. Demnach hat Amazon 250 Millionen US-Dollar für die Rechte zur Verfilmung der TV-Serie Herr der Ringe geboten - und am Ende bezahlt. Bisher war von einer Summe von 200 Millionen US-Dollar ausgegangen worden. Andere Bieter - unter anderem Apple - sollen mehr für die Filmrechte geboten haben, gingen aber am Ende leer aus.

Stellenmarkt
  1. UDG United Digital Group, Karlsruhe, Mainz
  2. INNEO Solutions GmbH, Leipzig

Bei diesem Bieterwettstreit profitierte Amazon davon, dass das Unternehmen nicht nur im Streaminggeschäft aktiv, sondern eben auch eines der größten Onlinekaufhäuser ist. Die Nachlassverwalter von J. R. R. Tolkien setzen Angaben mehrerer an den Verhandlungen beteiligter Personen darauf, dass Amazon mit der Ausstrahlung der TV-Serie auch Werbung für Tolkiens Fantasy-Romane machen werde. Und das werde dann wiederum die Buchverkäufe steigern, so dass die Nachlassverwalter darüber zusätzliches Geld verdienen können.

Hier setzten die Tolkien-Nachlassverwalter darauf, dass Amazon auch die eigene Homepage für umfangreiche Marketingmaßnahmen nutzen werde, um über die eigene Seite möglichst viele Tolkien-Romane zu verkaufen. Neben den Tolkien-Erben würde also auch Amazon selbst von den Buchverkäufen profitieren. Dieser Aspekt wäre bei keinem anderen bekannten Bieter aus dem Streamingmarkt der Fall.

Seit November 2017 ist bekannt, dass Amazon die Filmrechte für eine TV-Serie nach den Tolkien-Romanen der Herr der Ringe erworben hat. Damals wurden keine weiteren Details zum Kaufpreis oder Ähnlichem bekanntgegeben. Die Herr-der-Ringe-Serie will Amazon weltweit allen Prime-Abonnenten kostenlos zur Verfügung stellen. Sie soll in den nächsten zwei Jahren in Produktion gehen. Amazon selbst hat offiziell weder den Termin für einen Drehbeginn noch für den Beginn der Ausstrahlung genannt.

Mit der Herr der Ringe will Amazon eine Fernsehserie anbieten, die einen ähnlichen Erfolg wie die HBO-Fantasy-Serie Game of Thrones bringen soll. Das betrifft nicht nur den Erfolg beim Publikum, sondern auch den künstlerischen Erfolg der Serie.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  4. täglich neue Deals bei Alternate.de

Dwalinn 12. Mär 2019

Das kann ich so unterschreiben, es gibt ja ständig Gerüchte zu einer dunkler Turm Serie...

notnagel 11. Mär 2019

Es gibt Auszeichnungen, die einen künstlerischen Erfolg nahelegen, zumindest aus Sicht...

Achranon 11. Mär 2019

Um das zu bewerkstelligen müssen mindestens genausoviele Nacktszenen vorkommen und eine...

Balion 11. Mär 2019

Macht Netflix ebenfalls, sieht man ja an den ganzen Marvel und DC Serien die Netflix...

Dwalinn 11. Mär 2019

Es gibt so viele Fantasy Bücher mit unverbrauchten potenzial....klar da ist auch viel...


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
    Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

    Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

      •  /