Einfachheit um jeden Preis

Das über die rückwärtige Taste erreichbare, rudimentäre Menü ermöglicht lediglich das Pairing mit einem Smartphone oder Tablet. Mit welcher Qualität die Hero Session aufzeichnet, die Intervallzeit und die Bildrate: All das wird per Gopro-App eingestellt. Auch der Fernauslöser wird damit bedient.

Erhältlich ist die App für Android, iOS und Windows Phone. Der Verbindungsprozess ist laut Gopro einfacher als bei den anderen Gopro-Hero-Modellen. Eine Zahl auf dem Display der Kamera dient als Passwort. Sowohl Bluetooth als auch WLAN werden dabei genutzt. Ersteres dient zum stromsparenden und schnellen Aufbau der Verbindungen, Letzteres ermöglicht Live-View.

  • Die beiden neu angekündigten Gopro-Modelle: die Hero+ LCD und die Hero 4 Session (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hero 4 Session ist klein und hat eine ungewöhnliche Form für eine Actionkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gopro Hero+ LCD erweitert das Einstiegssortiment. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückansicht der beiden neu angekündigten Gopro-Modelle Hero+ LCD und Hero 4 Session (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hero 4 Session ist nur halb so groß wie die anderen Gopro-Modelle, hier die ebenfalls angekündigte Hero+ LCD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die aktuelle Gopro-Familie (Bild: Gopro)
Die aktuelle Gopro-Familie (Bild: Gopro)

In der App selbst unterscheidet sich die Bedienung nicht grundlegend von den anderen Gopros der Serie 4.

Neu ist hingegen die Tonaufnahme: Es kommen zwei Mikrofone zum Einsatz, die sich an Vorder- und Rückseite befinden. Die Kamera entscheidet selbständig, welches im jeweiligen Moment die bessere Tonqualität liefert, und schaltet automatisch um. So sollen beispielsweise starke Windgeräusche vermieden werden.

Keine Spontaneität beim Akku

Der Akku der Gopro Hero 4 Session lässt sich nicht auswechseln. Er schafft nach Angaben von Gopro bis zu 6 Tage Standby und je nach Modus rund 2 Stunden kontinuierliche Aufnahmen. Der Ladeprozess über Micro-USB dauert eine Stunde. Ein entsprechender Anschluss findet sich in einem wasserdichten Seitenfach neben dem Micro-SD Kartenslot.

Die Aufnahmemodi sind leicht abgespeckt worden. So können zwar auch mit der Gopro Hero 4 Session Videos im 4:3-Format 1440p aufgenommen werden, aber 30 Bilder pro Sekunde sind maximal möglich. Die am ehesten vergleichbare Hero 4 Silver erreicht 48. Im wohl meistgenutzten 1080p-Modus zeichnen beide Kameras mit 60 fps auf. Die Fotoauflösung liegt bei 8 Megapixeln - die Hero 4 Silver hat 12.

Diese kleinen Abweichungen ziehen sich durch die gesamten Spezifikationen der Hero 4 Session und sind wohl der geringeren Größe geschuldet. Preislich liegt sie mit 429,99 Euro gleichauf mit der Hero 4 Silver.

Fazit

Im ersten kurzen Test hat die neue Kamera einen guten Eindruck gemacht, die einfache Bedienung ist gerade bei schwer erreichbaren Befestigungspunkten sehr vorteilhaft. Besonders gefallen uns die kompakte Bauart und der Verzicht auf ein Extragehäuse trotz Wasserfestigkeit. Die Hero 4 Session könnte die perfekte Zweitkamera für Gopro-Besitzer sein, die nicht auf den technischen Vorsprung des Topmodells Hero 4 Black angewiesen sind.

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 Hero 4 Session ausprobiert: Gopros neuer Zauberwürfel
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triplekiller 11. Jul 2015

Überlese ich das Wort "4K"?

niemandhier 09. Jul 2015

Wie soll man es denn sonst aus sprechen...ob deutsch oder englisch kommt doch fast aufs...

niemandhier 09. Jul 2015

GoPros sind halt Sonnenscheinkameras, mehr geht bei der Sensorgröße nicht. Wer mehr...

berritorre 08. Jul 2015

Aufnahmen von über 2h in FullHD oder 4K ohne Batterie oder Medium zu wechseln dürften die...



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