Abo
  • IT-Karriere:

Heritage EV: Aston Martin baut Klassiker zu Elektroautos um

Noch irgendwo einen alten Aston Martin in der Garage, der nicht mehr so recht läuft? Der britische Edelkarossenhersteller hat sich etwas einfallen, um die alten Fahrzeuge für die Verkehrswende vorzubereiten: Die alten Aston Martins werden zu Elektroautos.

Artikel veröffentlicht am ,
Aston Martin DB6 Mk II Volante als Elektroauto: "Schutz unseres wertvollen Erbes"
Aston Martin DB6 Mk II Volante als Elektroauto: "Schutz unseres wertvollen Erbes" (Bild: Aston Martin)

1970 dachte niemand an Autos mit Elektroantrieb - Benzin war günstig, die Ölkrise noch drei Jahre weg, der Umweltschutz noch nicht im allgemeinen Bewusstsein verankert. Also bauten die Hersteller munter Verbrennungsantriebe - die aber möglicherweise irgendwann nicht mehr ohne weiteres auf die Straße dürfen. Ein DB6 Mk II Volante aber doch: Er fährt seit kurzem elektrisch: Aston Martin hat den schicken Klassiker aus dem Jahr 1970 zum Elektroauto umgerüstet. Weitere Fahrzeuge sollen folgen.

Stellenmarkt
  1. Fiducia & GAD IT AG, Münster
  2. EUROIMMUN AG, Dassow

Aston Martin Works hat einen Antriebsstrang eigens für die alten Modelle entwickelt, Cassette genannt. Das System umfasst Motor, Akku, Steuerelektronik sowie die nötigen Anschlüsse, um den Antriebsstrang mit dem Fahrzeug zu verbinden. Über einen kleinen Bildschirm, der diskret im Fahrzeug angebracht ist, wird das Energiemanagement gesteuert.

Der Antriebsstrang ist in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht und wird auf die Halterungen für den Motor und das Getriebe montiert. Er basiert auf dem Antrieb des Rapid E, dem ersten echten Elektroauto, das Aston Martin im kommenden Jahr auf den Markt bringen will.

Der Umbau ist laut Aston Martin reversibel, das Auto kann also wieder auf den ursprünglichen Antrieb zurückgebaut werden. Technische Daten wie Leistung, Akkukapazität oder Reichweite von Cassette hat Aston Martin nicht bekanntgegeben.

Mit dem DB6 wollten die Briten demonstrieren, dass das Konzept funktioniert. Ab 2019 will Aston Martin Works das Umbauprogramm Heritage EV kommerziell anbieten.

"Wir sind uns der ökologischen und sozialen Spannungen bewusst, die in den kommenden Jahren drohen, den Einsatz von Oldtimern einzuschränken. Zu unserem Second Century Plan gehören deshalb nicht nur neue Modelle, sondern auch der Schutz unseres wertvollen Erbes", sagt Aston-Martin-Chef Andy Palmer. Damit übernehme das Unternehmen auf dem Gebiet eine Vorreiterrolle.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung

David64Bit 07. Dez 2018

Red dir das nur ein. Der Unterschied zwischen 5 ms Reaktionszeit und 70-150ms ist schon...

Role88 07. Dez 2018

Natürlich, im elektrifizierten Deutschland.

Nogul 06. Dez 2018

Ist es nicht ein finanzielles Risiko? Für originale Oldtimer werden ja zum Teil...

DeathMD 06. Dez 2018

Kutschen erfüllen noch weniger Standards und dürfen auch auf die Straße. ;) Du hast noch...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

Dark Mode: Wann Schwarz-Weiß-Denken weiterhilft
Dark Mode
Wann Schwarz-Weiß-Denken weiterhilft

Viele Nutzer und auch Apple versprechen sich vom Dark Mode eine augenschonendere Darstellung von Bildinhalten. Doch die Funktion bringt andere Vorteile als viele denken - und sogar Nachteile, die bereits bekannte Probleme bei der Arbeit am Bildschirm noch verstärken.
Von Mike Wobker

  1. Sicherheitsprobleme Schlechte Passwörter bei Ärzten
  2. DrEd Online-Arztpraxis Zava will auch in Deutschland eröffnen
  3. Vivy & Co. Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

    •  /