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Herbert Diess: VWs E-Autos bringen pro Stück bis zu 5.000 Euro Verlust

Volkswagen verkauft den E-Golf und den E-Up als Elektroautos, doch das bringt pro Fahrzeug Verluste ein, ließ VW-Chef Herbert Diess intern verlauten.
/ Andreas Donath
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VW E-Up (Bild: Volkswagen)
VW E-Up Bild: Volkswagen

Die E-Mobilität ist für Volkswagen noch ein Verlustbringer, wie eine interne Rede des VW-Vorstandschefs Herbert Diess Anfang Juni 2020 belegt, über die Business Insider berichtet.

Beim Up und beim Golf gebe es negative Deckungsbeiträge von rund 4.000 bis 5.000 Euro, heißt es da. "Das bedeutet, jeder verkaufte Up kostet uns mehr als das Doppelte der Strafzahlungen, um die CO2-Ziele zu erreichen" , so Diess laut dem Protokoll, das Business Insider vorliegt(öffnet im neuen Fenster) .

Künftig soll der ID.3 und später folgende Fahrzeuge auf der gleichen Plattform dem Unternehmen Geld bringen. "Schon mit den ersten Fahrzeugen der MEB-Plattform werden wir positive Deckungsbeiträge erreichen" , sagte Diess laut Protokoll.

Der elektrische Volkswagen ID.3 (Herstellervideo)
Der elektrische Volkswagen ID.3 (Herstellervideo) (01:30)

Derzeit ist allerdings die Software die große Schwachstelle des ID.3. Ab September 2020 will VW die ersten 30.000 Fahrzeuge der limitierten ID.3 1st Edition ausliefern, allerdings mit eingeschränktem Funktionsumfang. Fehlen wird der Dienst App-Connect, der Anwendungen des Smartphones auf das Infotainmentsystem des Autos überträgt, sowie der Fernbereich des Head-up-Displays. Bei einem Besuch in der Werkstatt sollen Anfang 2021 die fehlenden Funktionen nachgerüstet werden.


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