Helioseal: HGST liefert 10-TByte-Festplatten aus
HGST hat die Verfügbarkeit der ersten heliumgefüllten Festplatten mit 10 TByte Kapazität angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Die Modelle vom Typ Ultrastar Archive Ha10 kombinieren sieben Plattern in einem 3,5-Zoll-Gehäuse und werden über eine Sata- oder SAS-Schnittstelle angeschlossen. Die nächstkleineren Modelle von HGST speichern 8 TByte, genauso wie Seagates Archive-Serie.
Die neue Ultrastar Archive Ha10 die nutzt Dachziegeltechnik: Beim Shingled Magnetic Recording (SMR) überlappen sich die einzelnen Spuren auf den Platters, die Speicherung bei den kleineren Modellen erfolgt im Standardverfahren des Perpendicular Magnetic Recording (PMR), mit dem heute alle Festplatten arbeiten. Die mechanischen Bauteile der Ultrastar Archive Ha10 sind von Helium umgeben, was mehrere Vorteile bietet, da die Dichte von Helium nur rund ein Siebtel der Dichte von Luft beträgt.
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Dadurch entstehen geringere Strömungseffekte, denen die Plattenstapel ausgesetzt sind, wodurch weniger mechanische Kraft auf den Motor wirkt. Auch die Strömungskräfte, die auf die Trägerarme einwirken, mit denen die Köpfe über den Datenspuren positioniert werden, werden reduziert, was Vibrationen verringert. Darüber hinaus soll die effizientere Wärmeleitung von Helium dazu führen, dass das Laufwerk kühler und leiser im Betrieb ist.
Alle Versionen der Ultrastar Archive Ha10 ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) bieten 256 MByte Cache, ihre Plattern rotieren mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und die Datentransferrate liegt im Dauerbetrieb bei 157 MByte lesend sowie 68 MByte pro Sekunde schreibend. Die Sata-6-GBit/s-Version ist mit 5,1 bis 7,6 statt 5,7 bis 8,4 Watt etwas sparsamer als ihr per SAS-Schnittstelle angeschlossenes Pendant.
Laut Hersteller ist die Ultrastar Archive Ha10 ab sofort verfügbar und wird beispielsweise von Cloud-Anbietern eingesetzt. Preise für Endkunden liegen nicht vor, die 8-TByte-Version ist für gut 600 Euro lieferbar.



