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Helio P60: Auch Mediatek steckt AI in Smartphone-Chip

Der Helio P60 kombiniert sehr schnelle CPU-Kerne und eine flotte Grafikeinheit mit dedizierter Hardware und Software für künstliche Intelligenz. Erste Smartphones mit dem neuen Mediatek-Chip sollen noch im Frühling 2018 erscheinen.

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Helio P60
Helio P60 (Bild: Mediatek)

Mediatek hat den Helio P60 vorgestellt, ein neues System-on-a-Chip für Mittelklasse-Smartphones. Der indirekte Vorgänger Helio X30 hat es nur in wenige Geräte geschafft, der Helio P60 soll in den kommenden Monaten eingesetzt werden. Mediatek verbaut wie Apple im A11 Bionic und Huawei im Kirin 970 dedizierte Funktionseinheiten für künstliche Intelligenz. Der Hersteller spricht von APU (AI Processing Unit), der Begriff wird aber schon von AMD für Chips mit integrierter Grafik verwendet (Accelerated Processing Unit).

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Im Helio P60 stecken aktuelle CPU-Kerne, genauer vier Cortex-A73 und vier Cortex-A53, die jeweils mit bis zu 2 GHz laufen. Als Grafikeinheit wird eine Mali-G72MP3 mit 800 MHz verwendet - drei Cluster sind vergleichsweise wenig, Samsung nutzt im Exynos 9810 des Galaxy S9 gleich 18 Blöcke. Das Speicherinterface ist 2x 16 Bit breit und bindet LPDDR4X an, als Speicher kann eMMC 5.1 oder schnellerer UFS 2.1 verwendet werden.

Die AI Processing Unit soll eine Leistung von 280 Giga-Multiply-Adds pro Sekunde erreichen, was schwer mit den Angaben von Apple oder Huawei vergleichbar ist. Zudem sind solche Angaben bei künstliche Intelligenz generell wenig zielführend. Mediatek zufolge wird die von Tensilica stammende APU per Neuro-Pilot-SDK angesprochen und unterstützt Frameworks wie Caffe (2) oder Tensorflow (Lite) und Googles Android Neural Networks API (Android NNAPI). Die AI-Hardware soll doppelt so effizient wie die Grafikeinheit sein und per Deep Learning unter anderem bei der Gesichtserkennung oder Beauty-Filtern helfen.

Angeschlossen werden können an die drei ISPs (Image Signal Processors) zwei Kameras, eine mit 20 Megapixeln und eine mit 16 Megapixeln. Der Helio 60 encodiert 4K bei 60 Hz mit H.264, kann aber H.265-Inhalte flüssig mit 4K60 wiedergeben. Das integrierte LTE-Modem unterstützt Cat7 für 300 MBit/s im Downstream. Mediatek lässt das SoC bei der TSMC im neuen 12FFC-Verfahren produzieren.

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