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Heimüberwachung: Googles Nest kauft Security-Webcam-Anbieter Dropcam

Zur Heimautomation kommt die Heimüberwachung: Google-Tochter Nest hat den Kamerahersteller Dropcam übernommen. Nest soll die Übernahme etwa 555 Millionen US-Dollar gekostet haben.

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Nest baut sein Geschäftsmodell mit der Übernahme des Security-Webcam-Anbieters Dropcam aus.
Nest baut sein Geschäftsmodell mit der Übernahme des Security-Webcam-Anbieters Dropcam aus. (Bild: Dropcam)

Der Kamerahersteller Dropcom ist von Googles Tochterunternehmen Nest übernommen worden. Erste Spekulationen zu dem Zukauf gab es bereits Ende Mai 2014. Damit ergänzt Nest sein Geschäftsmodell um die Heimüberwachung. Dropcam stellt nicht nur Überwachungskameras her, sondern bietet auch einen Speicherdienst an, den ein Teil seiner Kunden verwendet. Nest soll etwa 555 Millionen US-Dollar für die Übernahme bezahlt haben, schreibt Recode.

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Dropcam wurde ursprünglich gegründet, um Nutzern einen Online-Speicher für ihre Videos zu bieten. Später expandierte das Unternehmen und stellte eigene Kameras her. Dropcam bemerkt automatisch Bewegungen im Bild, kann die Aufnahme auf einem Server speichern und schickt einen Warnhinweis. Das Dropcam-Video kann am Smartphone oder Tablet über eine App mit Login abgerufen werden. Die Videos können auch im Flash-Format über den Browser empfangen werden.

Laut Recode gehören sie zu den meistverkauften Überwachungskameras bei Amazon. Sie kosten 199 beziehungsweise 149 US-Dollar. Ein zusätzliches Abonnement für den Cloudspeicher beläuft sich auf 99 US-Dollar im Jahr, wobei Aufzeichnungen eine Woche lang gespeichert werden. Für 299 US-Dollar im Jahr werden Aufnahmen für einen Monat gespeichert. Laut Recode nutzen 39 Prozent der Dropcam-Kunden den Speicherdienst.

Keine Daten an Google

Bedenken um die Privatsphäre der Kunden, die wegen der Übernahme durch die Google-Tochter Nest entstehen könnten, trat Nest-Mitarbeiter Matt Rogers sogleich in einem Blogpost zur Übernahme entgegen. Demnach gelten für Dropcam-Kunden fortan die gleichen Datenschutzbestimmungen wie für Nest-Kunden: Ohne deren Zustimmung werden keine Daten an Google weitergegeben. Da Nest ein Abonnement-Modell pflegt, gibt es auch keine Finanzierung durch Werbung.

Im Januar kaufte Google Nest Labs für 3,2 Milliarden US-Dollar. Nest hat mit Protect einen vernetzten Rauchmelder entwickelt, der auch das giftige Gas CO erkennen kann. Im Fall eines CO-Alarms kann die Heizung abgeschaltet werden. Nest Protect kann bei Fehlalarmen mit der Handgeste Nest Wave abgeschaltet werden, doch so konnte auch ungewollt der Alarm bei einem echten Brand gestoppt werden, weshalb ein Verkaufsstopp erfolgte. In ein paar Wochen soll Protect wieder auf den Markt kommen.



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TheUnichi 24. Jun 2014

Ganz ehrlich, ich sehe da keine Ironie. Der Typ meinte das glaube ich ernst.

Niaxa 23. Jun 2014

Damit kann man dann sicherlich viel machen ^^. Hin und Herwischen und Telefonieren sowie...

Niaxa 23. Jun 2014

Du weist aber schon warum Google so groß ist oder? Die kamen nicht mit einem Budget von X...

Niaxa 23. Jun 2014

Und du meinst das alle ohne Deckel jetzt 24 Stunden beim ... na bei was den beobachtet...

ChMu 21. Jun 2014

really? hm. Also jetzt vom Ton mal abgesehen, kannst Du doch die Qualitaet von einer...


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