• IT-Karriere:
  • Services:

Heimautomatisierung: Nest öffnet APIs für externe Entwickler

Die Google-Tochter Nest will externe Entwickler für ihre Produkte gewinnen. Künftig sollen diese auf die APIs des Heimautomatisierungsunternehmens zurückgreifen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Nest gibt die APIs zu seinen Heimautomatisierungsgeräten für Entwickler frei.
Nest gibt die APIs zu seinen Heimautomatisierungsgeräten für Entwickler frei. (Bild: Nest)

Nest lädt Entwickler ein, eigene Anwendungen für ihre Produkte zu projektieren. Dazu will die Google-Tochter die APIs offenlegen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Partnern fördern. Nest stellt neben intelligenten Rauchmeldern auch Thermostate her und hat kürzlich den Überwachungskamerahersteller Dropcam gekauft. Die Mitteilung kommt nur einen Tag vor dem offiziellen Start der Entwicklerkonferenz Google I/O.

Stellenmarkt
  1. wenglor sensoric GmbH, Eching bei München
  2. Stadtverwaltung Bretten, Bretten

Nest hat gleichzeitig Partnerschaften mit namhaften Herstellern bekanntgegeben, mit denen interessierte Entwickler zusammenarbeiten könnten. Als Beispiel nennt Nest eine Kooperation mit Mercedes. Dessen Fahrzeuge sollen künftig eine voraussichtliche Ankunftszeit an Nests Thermostate schicken, um die Temperatur zu Hause rechtzeitig zu heben.

Entwickler sollen aber auch Zugriff auf Nests Rauchmelder bekommen, etwa, um in einem Notfall eine SMS an Nachbarn zu schicken oder optische Signale zu versenden und die Beleuchtung von LEDs auf rot zu setzen, was bei hoher Rauchentwicklung für bessere Sicht sorgt. Dazu hat Nest den australischen LED-Hersteller Lifx gewonnen.

Für Android, iOS und das Web

Entwickler sollen daher nicht nur Apps sondern auch Dienste für Nests Hardware erstellen können. Seine Werkzeuge sind ausschließlich Web-basiert, Apps können so beispielsweise sowohl für Android als auch für iOS entwickelt werden. Dazu ist Nest auch eine Partnerschaft mit IFTTT eingegangen, die einen Dienst für Webentwickler anbieten, der Zugänge zu Facebook, Dropbox oder Evernote bereitstellt.

Nest wolle eingereichte Anwendungen genau überprüfen, sagte Greg Hu zu The Verge. Erst wenn Nest davon überzeugt sei, dass es sich um ein sinnvolles Produkte handele und wenigstens 1.000 Nutzer eine App ebenfalls für gut befänden, solle die Anwendung freigegeben werden. Außerdem betonte Hu nochmals Nests strikte Datenschutzbestimmungen. Denn Entwickler sollen über die APIs auch Zugang zu den Nest-Servern bekommen, über die die Kommunikation zwischen den Geräten in Echtzeit läuft. Für die Autorisierung und Authentifizierung würden OAuth 2.0 und SSL verwendet, heißt es auf der Webseite.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,00€, Portable T5 500 GB SSD 86,00€, Evo Select microSDXC 128...
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

dabbes 24. Jun 2014

Das Kind bekommt dann einen Spielzeugmercedes mit der Steuerung. Das dürfte wohl noch im...

Schattenwerk 24. Jun 2014

Und was ist daran neu? Heimautomatisierung gibt es schon lange, genau so wie diese...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

    •  /