• IT-Karriere:
  • Services:

HEDT-Prozessor: AMDs 16C-Threadripper kostet 1.000 US-Dollar

Intels Skylake-X bekommt Konkurrenz: AMD verkauft den Ryzen Threadripper 1950X mit 16 Kernen bei 4 GHz für 1.000 US-Dollar und den 1920X mit 12 Kernen für 800 US-Dollar. Obendrein werden die Ryzen 3 gegen Pentium und Core i3 positioniert.

Artikel veröffentlicht am ,
X399-Board für Threadripper
X399-Board für Threadripper (Bild: AMD)

AMD hat sich zur Leistung, den Preisen und dem Termin der Ryzen Threadripper und der Ryzen 3 geäußert. Die HEDT-Prozessoren (Highend Desktop) erscheinen Anfang August 2017, die Einsteiger-CPUs sollen schon ab dem 27. Juli verfügbar sein. AMD möchte Intel somit aus zwei Richtungen unter Druck setzen, nachdem mit den Ryzen 7 (1800X sowie 1700/X) und den Ryzen 5 (1600X plus 1500X) bereits die Mittelklasse im Handel ist.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. über duerenhoff GmbH, Obertshausen

Die Ryzen Threadripper erscheinen in Form zweier Ableger. Beide eignen sich für die LGA-Fassung SP3r2 alias Sockel TR4, sie unterstützen Quadchannel-DDR4 und weisen 64 PCIe-Gen3-Lanes auf. Der Ryzen Threadripper 1950X nutzt 16 Kerne mit 3,4 bis 4 GHz und kostet 1.000 US-Dollar, der Ryzen Threadripper 1920X verfügt über 12 Kerne mit 3,5 bis 4 GHz und wird für 800 US-Dollar angeboten. AMD spricht von Precision Boost, erwähnt aber XFR nicht - vielleicht takten die zwei Threadripper also sogar noch ein wenig höher.

  • Ryzen Threadripper (Bild: AMD)
  • Der 1950X erreicht im CBR15 hohe 3.062 Punkte. (Bild: AMD)
  • Auch der 1920X ist schneller als Intels Core i9-7900X. (Bild: AMD)
  • Ryzen 3 (Bild: AMD)
Ryzen Threadripper (Bild: AMD)

Im Cinebench R15 erreichen der 1950X und der 1920X höhere Resultate als Intels Topmodell Core i9-7900X mit 10 Kernen. Die beiden Ryzen Threadripper werden mit dem X399-Chipsatz kombiniert und weisen einen offenen Multiplikator für Core- sowie RAM-Overclocking auf. Zur offiziellen Leistungsaufnahme und zum spezifizierten Speichertakt äußerte sich AMD bisher nicht. Unseren gesicherten Informationen zufolge sind es 180 Watt und DDR4-2667.

Bei den Ryzen 3 handelt es sich um zwei Modelle. Beide weisen vier Kerne ohne SMT auf, einziger Unterschied ist der Takt. Der Ryzen 3 1300X kommt auf 3,5 bis 3,7 GHz und der Ryzen 3 1200 auf 3,1 bis 3,4 GHz. AMD stellt die beiden Chips gegen Intel-Prozessoren wie den Pentium G4560, sie dürften also um oder unter 100 Euro kosten - die Preise verschweigt AMD noch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-92%) 0,75€
  2. (-35%) 25,99€
  3. 4,25€

Ach 14. Jul 2017

Multitasking kann alles mögliche bedeuten. Der 7900X hat eine hohe...

Ach 14. Jul 2017

Erinnerst du dich an noch vor einem Jahr, als etliche "Szenenkenner" ihre Hand dafür ins...

Tet 14. Jul 2017

A10 Micro-6700T, 4 Cores, 4,5W TDP.

hardtech 13. Jul 2017

Tolle leistung, amd! Ich bin zwar vom 7600k zu g4560 gewechselt, da ich nur office mache...


Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

    •  /