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HEDT: AMD Threadripper 7000 sind für 2023 in Planung

Neben Prozessoren auf Epyc-Genoa-Basis könnte es auch im Desktop-Bereich von AMD bald Neuerungen geben.

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AMD Threadripper CPUs auf Zen4-Basis werden vermutlich im Jahr 2023 erscheinen. (Bild: AMD)

Nach der Vorstellung der Epyc-9004-Prozessoren (Genoa) hat AMD auch mit der Vorbereitung der nächsten Threadripper-Generation begonnen. Laut Tomshardware könnte es hierbei auch wieder eine HEDT-Plattform geben, nachdem diese für Zen3-CPUs nicht mehr aktualisiert worden war.

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Stattdessen hat man sich auf den professionellen Workstation-Markt konzentriert, wo mit einem 8-Kanal-Speicherinterface und bis zu 128 PCI-Lanes ein Zwischenschritt zur Serverplattform geboten wird. Ob es wirklich wieder zwei verschiedene Threadripper-Plattformen geben wird, lässt sich aktuell noch nicht sicher sagen.

Als sehr wahrscheinlich gilt aber ein Update der Threadripper-Pro-Prozessoren im Jahr 2023 mit PCIe-Gen5-Support sowie einem neuen Sockel. Dabei sind wie bei Genoa ebenfalls bis zu 12 CCDs für insgesamt 96 Kerne und 192 Threads möglich. Im Gegensatz zu den Epyc-Prozessoren wird AMD dabei erneut unter anderem auf Support für mehrere Sockel verzichten, auch CXL-Unterstützung wäre möglich. Durch die vielen PCIe-Lanes sowie eine gründliche Validierung bietet AMD in erster Linie eine stabile Plattform für Workstations mit viel I/O-Bedarf sowie massive Rechenleistung.

Den Zwischenschritt zwischen Mainstream-Desktop mit aktuell maximal 16 Kernen bei AMD-Prozessoren sowie 24 Kernen (8P+16E) bei Intel und der professionellen Workstation-Plattform gehen beide Firmen aktuell nicht mehr. Einerseits ist durch das Wegfallen von SLI und Crossfire ein wichtiger Anwendungsbereich für Enthusiasten und High-End-Nutzer verschwunden. Auf der anderen Seite ist auch für aufwendige Foto- und Videoproduktionen eine Mainstream-CPU gepaart mit einer potenten GPU ausreichend.

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HEDT könnte ein Alleinstellungsmerkmal werden

Die angeblichen Leaks zu einer eventuellen HEDT-Plattform sollten auf jeden Fall mit etwas Vorsicht betrachtet werden, wenngleich AMD mit einer solchen Plattform wegen der starken Konkurrenz durch Intel wieder ein Alleinstellungsmerkmal bekommen könnte. Threadripper 7000 könnte ähnlich wie bei den X399-Systemen wieder mit 64-PCIe-Lanes sowie einem Quad-Channel-Speicherinterface erscheinen.

Aufgrund des bisherigen Entwicklungszyklus der Workstation-Plattformen bei AMD ist die Vorstellung von neuen Threadripper-CPUs in der zweiten Jahreshälfte 2023 realistisch. Insbesondere Threadripper Pro benötigt deutlich länger als normale Desktop-Prozessoren, um die notwendige Validierung mit Mainboard-Herstellern sowie Herstellern von Beschleunigern und häufig verwendeten Komponenten abzuschließen.