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Hearthstone: Kinkerlitzchen mit Goblins gegen Gnome

Die neunte offizielle Saison ist gestartet und ab sofort ist auch die zweite Erweiterung für Hearthstone namens Goblins gegen Gnome mit Verspätung aktiv. Wir haben ein paar der neuen Karten gezogen, unsere erste Partie aufgezeichnet und geben ein erstes Fazit.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Gnom mit seinen Werkzeugen in Hearthstone
Ein Gnom mit seinen Werkzeugen in Hearthstone (Bild: Blizzard)

Goblins gegen Gnome ist die erste Erweiterung für Hearthstone, die über neue Kartenpacks veröffentlicht wird. Anders als in der Naxxramas-Erweiterung gibt es also keine dedizierten Solomissionen oder CPU-Gegner. An die über 120 neuen Karten kommen Spieler auf die gleiche Art und Weise wie bisher: Über den Erwerb sogenannter Boosterpacks, in denen sich fünf zufällige Sammelkarten befinden. Die alten Packungen haben den Beinamen Classic bekommen. Beide Varianten kosten entweder 100 Gold in der Spielwährung von Hearthstone oder können in verschieden großen Volumen für Euro gekauft werden.

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Blizzard hat den Kartenumfang primär um eine neue Kreaturenklasse erweitert, die Mechs. Sie können durch allerlei Tüfteleien verstärkt werden, die ähnlich wie Zaubersprüche wirken. Für jeden der neun Helden im Spiel gibt es außerdem originelle, individuelle Klassenkarten, die die aktuellen Spielweisen (das Meta) stark verändern dürften. Aktuell beschränken sich Spieler bei Turnieren auf Warlock-Zoo, Warlock-Handlock, Spell-Shaman oder den Hunter in verschiedenen Ausführungen. Das beliebte Deck Miracle Rogue, bei dem Spieler extrem viele Karten ziehen, hat Blizzard bereits Anfang des Monats mit einem Nerf des Gadgetzan Auctioneers abgeschwächt.

Viele der neuen neutralen Karten stellen den Zufallsaspekt stärker in den Vordergrund. So wird zum Beispiel der Schaden bei dem Erscheinen einer Kreatur willkürlich verteilt oder eine zufällige Kreatur erscheint beim Ableben einer anderen.

Die zweite erhebliche Neuerung ist der Zuschauermodus. Spieler, die über Battle.net befreundet sind können sich nun gegenseitig beim Karten legen zusehen. Ein kleines Symbol am Bildschirmrand macht die Beteiligten darauf aufmerksam, dass es Zuschauer gibt. Auf Wunsch kann die Funktion nur per Einladung erlaubt werden - standardmäßig ist sie aber aktiviert. Der größte Nutzen dürfte im Bereich des eSports liegen. Bei offiziellen Übertragungen mussten bisher immer zwei verschiedene Videostreams aufgezeichnet werden und via Overlays aufwändig zusammengeschnitten werden.

Hearthstone: Goblins gegen Gnome ist ab sofort für den PC und das iPad erhältlich und kann über das Battle.net, beziehungsweise den App Store heruntergeladen werden. Blizzard hätte das offizielle Erscheinungsdatum (9. Dezember 2014) zumindest in Deutschland beinahe verschlafen - die Server gingen um 23:30 online. Bereits registrierte Spieler, die sich bis zum 19. Dezember einloggen, bekommen drei Boosterpacks geschenkt.

Fazit

Uns haben die vielen mechanischen Albernheiten von Goblins gegen Gnome während der ersten Partien sehr gut gefallen. Die neuen Karten sind wie bereits das Classic-Set mit hochwertigen Illustrationen bebildert. Auch bei den kurzen Sprüchen der Kreaturen sowie den grafischen Effekten hält Blizzard das hohe Präsentationsniveau des Grundspiels. Mit dem Zuschauermodus machen die Entwickler ihr Sammelkartenspiel zudem noch massenkompatibler und telegener.



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MrReset 11. Dez 2014

wie man für so kleine Karten so viel Geld hinlegen kann. Und nu kaufen die Leute sogar...

json 10. Dez 2014

Wollte nur mal anmerken: Naxx kostet 700 Gold pro Flügel. Sind also 5x 700g wenn man das...


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