Hearthstone: Blizzard sperrt US-Studenten wegen Hongkong-Plakat

Hearthstone-Spieler haben vor laufender Kamera ein Free-Hongkong-Schild hochgehalten. Sie wollten wohl herausfinden, ob Blizzard bei seinen strikten Regeln eine Ausnahme macht. Obwohl die Sperre auf sich warten ließ, wurde sie doch später vom Spielestudio ausgesprochen.

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Bei Hearthstone-Turnieren ist Blizzard nicht zimperlich.
Bei Hearthstone-Turnieren ist Blizzard nicht zimperlich. (Bild: Blizzard Entertainment)

Bei politischen Nachrichten macht Blizzard keine Ausnahmen: Das Spielestudio hat US-Studenten für sechs Monate für Hearthstone-Turniere gesperrt. Das Team hielt ein Schild mit der Aufschrift "Free Hongkong Boycott Blizz" in die Kamera. "Jede Stimme bei Blizzard zählt und wir regen ausdrücklich dazu an, dass jeder in der Community seine Sichtweisen an vielen Stellen verbreitet, um sich auszudrücken. Allerdings muss der offizielle Broadcast vom Spiel und dem Wettbewerb handeln, und ein Ort sein, an dem alle willkommen sind", schreibt Blizzard in einer E-Mail an Teammitglied Casey Chambers.

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Laut dem Spielemagazin Kotaku war es sogar die Absicht, das Unternehmen zu provozieren. Die Studenten wollten herausfinden, ob Blizzard im Fall von Chung Blitzchung Ng Wai eine Ausnahme gemacht hat. "Wir sind froh darüber, dass das American-University-Hearthstone-Team eine sechsmonatige Sperre vom Wettbewerb erhalten hat", schreibt Chambers auf Twitter. "Ich begrüße es, dass alle Spieler gleichbehandelt werden und niemand über den Regeln steht."

Bedenkzeit bei Blizzard

Allerdings hatte sich das Team zuvor schon freiwillig aus dem Wettbewerb zurückgezogen, weil das Spielestudio auf die politische Nachricht vorerst nicht reagiert hatte. Blizzards offizielle Sperre kam erst einige Zeit später. Sie passt sich zudem der gemilderten Strafe an, die Blizzard auch bei Blitzchung ausgesprochen hatte.

Ursprünglich wurde dieser für ein Jahr gesperrt und sein Preisgeld von 12.000 US.Dollar eingezogen. Nach einer empörten Reaktion durch Spieler und auch Politiker milderte Blizzard etwas später die Strafe ab - auf sechs Monate Turniersperre. Auch sein Geld bekam er zurück.

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    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

George99 18. Okt 2019

Welches Verbrechen?

Eheran 18. Okt 2019

Quelle? Wie kommst du darauf, dass es bei denen anders sei? Wenn die "Täter" selbst...

Hitchiker 18. Okt 2019

Niemand macht alles richtig, aber sie müssen dafür sorgen das die Regeln, die es mit...

NMN 17. Okt 2019

Wer Free Hong Kong schreibt findet Menschen töten aber anscheinend toll. Ansonsten gibt...

wupme 17. Okt 2019

Ersetze mal das pro mit Neutral dann wird ein Schuh daraus.


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