Abo
  • Services:

Healthpatch: Gesundheitspflaster soll Körperwerte messen

Vital Connect hat mit Healthpatch einen biometrischen Sensor zum Aufkleben auf die Brust vorgestellt, mit dem zahlreiche medizinische Daten an ein Smartphone oder Tablet per Bluetooth übermittelt werden können. Bislang sind dazu eine Vielzahl mitunter recht großer und teurer Geräte erforderlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Healthpatch
Healthpatch (Bild: Vital Connect)

Das Healthpatch von Vital Connect wird auf die Brust des Nutzers geklebt und kann neben seinem Puls und der Atemfrequenz auch seine Hauttemperatur, die Körperhaltung, Schlafphasen (Hypnogramm) sowie seine Stressbelastung messen und als Schrittmesser genutzt werden. Der Beschleunigungssensor soll außerdem Stürze erkennen. Diese Daten werden dann per Bluetooth an eine App auf einem Smartphone oder Tablet zur Auswertung übermittelt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Rheinbach, Leipzig
  2. EUROIMMUN AG, Dassow

Der Sensor wird unter der Kleidung auf der Haut getragen und soll dadurch weder auffallen noch unangenehm sein. Er lässt sich aufkleben und erfordert keinen Brustgurt. Apple hatte im Januar 2014 den ehemaligen Forschungs- und Entwicklungsvizechef Ravi Narasimhan des Unternehmens und einige andere Mitarbeiter abgeworben, die in der Softwareentwicklung des Unternehmens arbeiteten.

Die Healthpatch-Lösung ersetzt nicht nur Brustgurte, sondern auch die Fitnessarmbänder, Schrittzähler und Sportuhren, die derzeit von einigen Firmen zur Gesundheits- und Fitnessüberwachung angeboten werden. Der Healthpatch hingegen soll nicht nur beim Sport, sondern Tag und Nacht getragen werden. Die Klebehalterung ist austauschbar, der eigentliche Sensor wird in die Silikonhülle hineingesetzt.

Gerüchten zufolge will Apple in iOS 8 mit Healthbook eine App integrieren, die von zahlreichen Gesundheitssensoren Daten sammeln, speichern und auswerten kann. Möglich ist auch, dass Apple seine legendäre iWatch mit Sensoren ausstattet, die solche Daten erfassen und senden können.

In den USA bemüht sich Vital Connect um die Zulassung bei den Behörden und sucht aktiv nach Partnern wie App-Entwicklern und Servicedienstleistern, die Healthpatch unterstützten wollen. Nach Angaben der Website 9to5Mac plant Vital Connect, in den nächsten Monaten ein Endkundenprodukt anzubieten. Was es kosten und leisten wird, ist aber noch nicht bekannt. In einigen Medizinanwendungen wird der Sensor bereits eingesetzt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 103,90€
  2. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)
  3. 34,99€

lestard 26. Mär 2014

Klingt spannend, für mich persönlich wäre es aber nur etwas, wenn es einen Offlinemodus...

Anonymer Nutzer 26. Mär 2014

Etwas sinnvoller hätte es nicht sein können? Der Sturzdetektor wäre vllt. nicht schlecht...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Watch Active - Hands on

Samsungs neue Smartwatch Galaxy Watch Active richtet sich an sportliche Nutzer. Auf eine drehbare Lünette wie bei den Vorgängermodellen müssen Käufer aber verzichten.

Samsung Galaxy Watch Active - Hands on Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Tom Clancy's The Division 2 im Test: Richtig guter Loot-Shooter
Tom Clancy's The Division 2 im Test
Richtig guter Loot-Shooter

Ubisofts neuer Online-Shooter beweist, dass komplexe Live-Spiele durchaus von Anfang an überzeugen können. Bis auf die schwache Geschichte und Gegner, denen selbst Dauerbeschuss kaum etwas anhaben kann, ist The Division 2 ein spektakuläres Spiel.
Von Jan Bojaryn

  1. Netztest Connect Netztest urteilt trotz Funklöchern zweimal sehr gut
  2. Netztest Chip verteilt viel Lob trotz Funklöchern

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


      •  /