• IT-Karriere:
  • Services:

Healthkit: Immer mehr Krankenhäuser nutzen Apples Gesundheits-App

Die mit iOS 8 eingeführte Gesundheits-App Health wird von immer mehr Krankenhäusern in den USA zur Fernüberwachung von Patienten genutzt. Auch Google und Samsung versuchen, in diesen lukrativen Markt vorzudringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Health-App, die zahlreiche gesundheitsrelevante Daten darstellen kann
Apples Health-App, die zahlreiche gesundheitsrelevante Daten darstellen kann (Bild: Apple)

An einem großen Teil der führenden US-Krankenhäuser sind mittlerweile Pilotprojekte gestartet, bei denen mit Hilfe von Apples Gesundheits-App Health und deren Entwicklerversion Healthkit Patienten aus der Ferne überwacht werden. Mindestens 7 der 17 am besten bewerteten Krankenhäuser der USA nutzen Healthkit, wie Reuters berichtet.

Stellenmarkt
  1. medneo GmbH, Berlin
  2. Stadt Cuxhaven, Cuxhaven

Mit Healthkit können in Verbindung mit Blutzuckermessgeräten, WLAN-fähigen Waagen, Fitness-Armbändern und Tracking-Apps zahlreiche Informationen zu Körperfunktionen gesammelt und in Apples Health-App zentralisiert dargestellt werden. Ärzte können auf diese Weise frühzeitig Veränderungen bei Patienten erkennen und handeln, bevor das Problem akut wird - stellenweise, ohne dass der Patient überhaupt ins Krankenhaus kommen muss.

Fernüberwachung des Blutdrucks

So betreut das Ochsner Medical Center in New Orleans laut Reuters etwa Hunderte Patienten, die Probleme mit einer regelmäßigen Kontrolle ihres Blutdrucks haben. Ein Gerät misst den Blutdruck automatisch und schickt ihn an die iPads und iPhones der Ärzte.

Aber auch Googles Fit-App wird von manchen Krankenhäusern in Betracht gezogen. Samsung arbeitet laut Reuters mit dem Massachusetts General Hospital in Boston an mobiler Gesundheitstechnik. Apple scheint die Integration in den Krankenhausbereich aktuell allerdings am zielstrebigsten voranzutreiben: Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Experten aus dem Gesundheitswesen angeheuert.

Messergebnisse nicht immer qualitativ gut

Der Grund für die Einbindung überwachender Systeme dürfte für viele Krankenhäuser neben dem Vorteil einer frühzeitigen Erkennung von Problemen auch die veränderte Gesetzgebung in den USA sein. So müssen Krankenhäuser jetzt eine Strafe zahlen, wenn Patienten wiederholt zur Behandlung kommen müssen. Ein Problem stellt allerdings die Verwaltung der vielen Informationen dar. Zudem sind die Messergebnisse - je nach Patient - von unterschiedlicher Qualität.

Einige Experten haben bereits die Notwendigkeit angemerkt, in der Zukunft einen gemeinsamen Standard für die Systeme der verschiedenen Hersteller zu haben. Nur so können sowohl Daten von Apples Geräten als auch die der Mitbewerber sinnvoll gesammelt und ausgewertet werden.

Daten müssen sehr gut gesichert sein

Die Übertragung selbst gesammelter Gesundheitsdaten müsste in der Praxis gut abgesichert sein. Dritte dürften auf die Daten keinen Zugriff haben - Versicherungen könnten mit ihnen beispielsweise die Beitragssätze ihrer Kunden neu berechnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,65€
  2. 37,49€
  3. 4,32€

Colorado 15. Feb 2015

Nur das die Werte wahrscheinlich eher an den Haus-/Facharzt gehen werden. Aber ansonsten...

Colorado 15. Feb 2015

Und du bist weshalb in der Lage einzuschätzen, wonach Ärzte die Entscheidung über die...

Captain 06. Feb 2015

+1

Andre1001 06. Feb 2015

Aber mit der Abbildung eines IPhone gibt es bestimmt mehr Klicks als mit einer neutralen...

Saftmixer 06. Feb 2015

Und weshalb sollte man ein iPad sterilisieren? Lies dein Zitat noch mal ordentlich und...


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /