Abo
  • Services:

Headset G433 im Hands on: Logitech hat ein Headset genäht

Materialien wie bei modernen Sportschuhen, entsprechend niedriges Gewicht und viel Komfort plus guter Klang: Das vor allem für Spieler gedachte Headset G433 von Logitech ist ein Hingucker - Golem.de konnte es ausprobieren.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Das Headset G433 besteht zum Teil aus modernen Mesh-Materialien.
Das Headset G433 besteht zum Teil aus modernen Mesh-Materialien. (Bild: Logitech)

Bei guten Laufschuhen sorgen sogenannte Mesh-Materialen für niedriges Gewicht bei vergleichsweise guter Stabilität, nun kommt das Gewebe auch bei Hightech zum Einsatz: Logitech setzt es ein, um bei neuen Headsets das Gewicht zu reduzieren. Das Topmodell G433 wiegt gerade noch 259 Gramm, was für einen derartigen Kopfhörer wenig ist.

  • Headset G433 von Logitech (Bild: Logitech)
  • Headset G433 von Logitech (Bild: Logitech)
  • Headset G433 von Logitech (Bild: Logitech)
  • Headset G433 von Logitech (Bild: Logitech)
  • Die beim G433 und beim G233 mitgelieferten Kabel (Bild: Logitech)
  • Headset G233 von Logitech (Bild: Logitech)
  • Headset G233 von Logitech (Bild: Logitech)
  • Headset G233 von Logitech (Bild: Logitech)
Headset G433 von Logitech (Bild: Logitech)
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Renningen
  2. brandung GmbH & Co. KG, Berlin-Kreuzberg

Wir konnten das ungewöhnliche Headset, das live noch auffälliger aussieht als auf Bildern, schon Probe tragen. Die Sache mit dem Gewicht hat uns relativ schnell überzeugt: Der G443 trägt kaum auf und selbst bei langen Partien sind unsere Ohren trotz vollständiger Umpuschelung kaum ins Schwitzen gekommen.

Hält offenbar was aus

Das Gerät wirkt beim ersten Kontakt beinahe zu leicht, so dass sich fast der Eindruck mangelnder Stabilität ergibt. Wir haben deshalb beim Ausprobieren tüchtig an allen relevanten Stellen gezurrt und sind beim Wechsel der Polsterung - es gibt eines mit grobem Mesh und eines mit Mikrofaserstoff - fast schon übertrieben robust vorgegangen. Da merkt man dann schon, dass die Verarbeitung top ist und das Material was aushält.

Dennoch: Echte Langzeiterfahrungen liegen auch uns natürlich nicht vor. Laut Logitech ist der Gesamtmix aus Mesh und klassischen Kunststoffbestandteilen mindestens so stabil und langlebig wie andere Headsets. Falls mal eine Reinigung nötig sein sollte, rät Logitech übrigens nicht zur Waschmaschine, sondern zur Handwäsche (kein Scherz!).

Beide Headsets sind mit neuartigen Pro-G-Lautsprechern ausgestattet, die zum Teil ebenfalls aus Mesh bestehen. Wir finden das Klangbild durchaus gelungen, die Mischung aus Höhen und guten Bässen wirkt ausgewogen und stimmig. Logitech hat das Headset nach eigenen Angaben sowohl für die analoge Wiedergabe als auch für die digitale Nutzung per USB optimiert.

Raumklang nach DTS 7.1

Das Headset verwendet DTS Headphone:X 7.1 für die Erzeugung von Surround Sound. Das bedeutet, dass das G433 eine 7.1 Lautsprecherplatzierung und Audiopositionierung simuliert, um beim Spielen die Umgebungseffekte und die positionsbezogenen Geräusche genauso wiederzugeben wie von den Entwicklern beabsichtigt. So ist gut zu hören, aus welcher Richtung etwa ein Gegner angreift. Die Lautstärke der sieben Audiokanäle ist per Software individuell einstellbar.

Logitech liefert Kabel für unterschiedliche Einsatzzwecke mit, so dass das Headset am PC und an aktuellen Konsolen, aber auch unterwegs am Smartphone zum Einsatz kommen kann. Es gibt sowohl ein Aufsteckmikrofon mit Nebengeräuschunterdrückung (Popschutz) als auch ein Mikro am Kabel für den mobilen Einsatz. Laut Hersteller sind die Kabel so ausgeführt, dass Cross-Talk-Effekte unterbunden werden.

Neben dem G443 erscheint gleichzeitig ein etwas einfacher ausgeführtes neues Headset mit dem Namen G233. Bei dem kommt weniger Mesh-Gewebe zum Einsatz, außerdem fehlt die Unterstützung für DTS 7.1. Das G433 ist in vier Farben - rot, blau, schwarz und Army-blau - für 130 Euro erhältlich, das G233 ist nur in einer Farbe verfügbar und kostet 90 Euro. Beide Headsets sollen im Juni 2017 weltweit erhältlich sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 99,99€
  3. 3,99€

markuss 19. Jun 2017

Habe eigentlich immer sehr viel von den Logitech Produkten gehalten, da dort die preis...

markuss 19. Jun 2017

Gruß Forenleute, folgende Frage: Jemand in der Runde Erfahrungen mit nen guten Sat...

ElMario 12. Jun 2017

Die gute alte Technik. Was ich sehr schade bei fast allen "modenen" (gaming) Headsets...

Crass Spektakel 12. Jun 2017

Beats kauft man um junge dumme Mädels zu beeindrucken die keine Ahnung haben aber nicht...

buuii 09. Jun 2017

Du hast wohl nicht verstanden dass das Ding für Gamer ist! Da wird nichts geputzt!


Folgen Sie uns
       


Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht

Der Hacker-Angriff auf die Bundesregierung erfolgte offenbar über eine Lernsoftware.

Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht Video aufrufen
Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

    •  /