HDTV per Antenne: ARD und ZDF starten 2017 mit DVB-T2

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bleiben langfristig der digitalen terrestrischen Ausstrahlung ihrer Programme treu. Dazu wollen sie 2017 mit der Nutzung von DVB-T2 beginnen, was auch HD-Fernsehen mit einfachen Antennen möglich machen könnte.

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Fernsehtürme mit DVB-T-Antennen
Fernsehtürme mit DVB-T-Antennen (Bild: Media Broadcast)

In sehr ähnlichen Erklärungen haben sich die ARD und das ZDF für die Weiterentwicklung von DVB-T ausgesprochen. Demnach soll der Beginn von regulären Ausstrahlungen nach dem Standard DVB-T2 im Jahr 2017 beginnen, die ARD gibt an, bis 2020 vollständig umstellen zu wollen. Das ZDF nennt dafür keinen genauen Zeitraum.

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Seit die RTL-Gruppe aus Kostengründen aus der DVB-T-Ausstrahlung ausgestiegen war, galt die Zukunft des digitalen Antennenfernsehens als ungewiss. ZDF-Intendant Thomas Bellut stellt nun aber klar: "Wir stehen zum digitalen Antennenfernsehen. Dieser Übertragungsweg bietet eine verbraucherfreundliche und kostenfreie Alternative für TV-Inhalte auch auf portablen und mobilen Geräten."

Laut dem ZDF empfangen insgesamt 11 Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Programm über DVB-T, in Ballungsgebieten sollen es sogar 20 Prozent sein. Da Bellut auch "deutliche Qualitätsverbesserungen" verspricht, könnte sich dieser Anteil sogar noch steigern. Vor allem auf großen Fernsehern sieht das gegenwärtige DVB-T mit MPEG-2-Komprimierung und sichtbaren Artefakten nicht besonders gut aus.

DVB-T2 braucht neue Tuner

Das soll sich mit DVB-T2 ändern, zu einem Kompressionsverfahren wie H.264 oder H.265 (HEVC) äußern sich die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bisher aber noch nicht. Das ist auch nicht nötig, denn der DVB-T2-Standard schreibt den Codec nicht ausdrücklich vor. Dennoch steht schon fest - was ARD und ZDF auch zugeben -, dass sich bestehende DVB-T-Empfänger nicht umrüsten lassen. Bei Fernsehern oder Standalone-Receivern mit wechselbaren Tunern sollte das aber nicht ganz ausgeschlossen sein. Die für ältere Fernseher häufig genutzten billigen DVB-T-Receiver mit Scart-Anschluss dürften aber kaum aufzurüsten sein.

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Mit DVB-T2 sollen auch mehr Programme angeboten werden. So spricht das ZDF davon, alle seine Sender in einem Bouquet - also einem Verbund von Sendern auf derselben Frequenz - unterbringen zu wollen. Bisher müssen sich Kika und ZDFneo einen Sendeplatz teilen. Alternativ kann auch ein Bouquet für einen oder mehrere HD-Sender genutzt werden. HDTV per Antenne stellt immerhin die ARD in Aussicht, das ZDF erwähnt das in seiner Mitteilung nicht.

Beide Sender sprechen sich aber dafür aus, dass das 700-MHz-Band bis 2020 wie bisher für DVB-T genutzt werden soll. Dieser Frequenzbereich soll nach Plänen der Bundesnetzagentur aber bereits ab 2014 zur Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen freigegeben werden.

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M.P. 19. Sep 2013

Hmm, ist aber dann nicht Netzneutral, und man bekommt nur das, was der persönliche...

M.P. 19. Sep 2013

Hmm, und die Hersteller der Empfangsgeräte springen dann für die Milliarden deutschen...

Potty 19. Sep 2013

Stimmt. Was zur folge hat, das Deutschlandweit nicht mal überall alle Privatsender auf...

CreepCreep 19. Sep 2013

Aha. Komm doch mal zu mir nachhause und zeig mir meine DVB-S/C Dose. Oh. keine Da. Ich...



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