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Dolby Vision vs HDR10 - ein neuer Formatkrieg?

Dolby wirbt mit smarten Pixeln, dahinter steht eine Technik namens Dynamic Metadata. Dabei werden neben dem Inhalt zusätzliche Informationen zum Dynamikumfang der abgebildeten Szenerie übertragen. So wird der Content am Endgerät auf dessen Eigenschaften (maximale Helligkeit, unterstützter Farbraum) angepasst und wie vom Inhaltsersteller gewünscht ausgegeben.

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Jedes Wiedergabegerät erhält denselben Datenstrom, unabhängig davon, ob es beispielsweise 600 oder 1.200 Nit unterstützt, jedoch wird jede Szenerie durch die Metadaten individuell angepasst und ausgegeben. Für Inhaltsersteller wie Filmstudios und Gamedesigner ist das ein wichtiger Aspekt, da nur eine Version für Endgeräte unterschiedlicher Helligkeiten verbreitet werden muss.

Zudem ist Dolby Vision mit bis zu 10.000 Nit bei 12 Bit Farbtiefe zukunftssicher ausgelegt. Dennoch ist es Dolby wichtig, nicht von einem Formatkrieg zu sprechen. So wird in dessen Whitepaper darauf hingewiesen, dass HDR10 eher als "abgespeckte" Version von Dolby Vision zu sehen ist und zukünftig beide Formate koexistieren können.

Umstellung im Produktionsworkflow

Auf der International Broadcasting Convention, einer der beiden weltweit größten Fachmessen für Film- und Fernsehproduktion, waren in diesem Jahr zwei Trends zu erkennen: Einerseits wurden diverse Ansätze für Virtual und Augmented Reality vorgestellt, andererseits wurde deutlich, dass sich die Branche um die Verbesserung der Qualität der klassischen Bildmedien Film und Fernsehen bemüht.

Während die Produktion in UHD schon fast selbstverständlich ist, höhere Auflösungen bis hin zu 8K momentan aber noch in der Entwicklungsphase sind, waren HDR-Video und der damit verbundene Produktions- und Distributionsworkflow eines der wichtigsten Themen auf der Messe. Für die Produktion von HDR-Content wird bei der Aufnahme von Kinofilmen zunächst kaum eine Umstellung stattfinden: Aktuelle Kinokameras erreichen einen Dynamikumfang von circa 16 Blendenstufen.

Eine Blendenstufe entspricht dabei jeweils der doppelten Lichtintensität. Damit nehmen sie deutlich mehr Dynamikumfang auf, als mit SDR-Displays (ca. 5 Blendenstufen) und sogar Dolby-Vision-Displays dargestellt werden kann, was heißt, dass nur der Postproduktionsworkflow auf die verbesserten Wiedergabegeräte umgestellt werden muss. Dazu gehört, dass für das Mastering ein HDR-Monitor verwendet wird und die Software die HDR-Verarbeitung unterstützt.

Mittlerweile ermöglichen auch preisgünstigere Kameras Filmaufnahmen mit 10 oder sogar 12 Bit Farbtiefe (z.B. die Blackmagic Cinema Cameras oder die auf der Fotomesse Photokina angekündigte Panasonic Lumix GH5). So wird die Technologie für eine breitere Masse an Filmemachern zugänglich und dürfte dazu führen, dass in absehbarer Zeit deutlich mehr HDR-Content produziert wird. Eine Verbreitung über Youtube wird ebenfalls bald möglich sein.

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 Displays werden hellerWenig echtes HDR 
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Anonymer Nutzer 10. Sep 2017

Kommt es denn tatsächlich bereits bei 16 Blendenstufen Dynamikumfang nicht mehr vor, dass...

Anonymer Nutzer 10. Sep 2017

-------------------------------------------------------------------------------- Das...

PiranhA 28. Okt 2016

Was soll deiner Meinung nach ein HDR-Bildschirm sein? Einen Monitor mit HDR gibt es...

pythoneer 27. Okt 2016

Man kann sehr gut im MediaMarkt testen, man muss sich nur die Zeit nehmen und die Geräte...

nachgefragt 26. Okt 2016

das hat mein winrar in der tat schon des öfteren geleistet ;)


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