Displays werden heller

Die entscheidende Verbesserung vieler neuer Displays und Projektoren ist die maximal erreichbare Helligkeit. Diese wird als Leuchtdichte in Nit, auch Candela pro m2, angegeben. Der bisherige TV-Farbstandard ist auf eine Helligkeit von 100 Nit ausgelegt. Um HDR-Material darzustellen, werden für Displays höhere Leuchtdichten von 500 bis zu mehreren Tausend Candela benötigt. Die Helligkeit von HDR-Kinoprojektoren ist mit der von Displays nicht direkt zu vergleichen. 100 Nit wirken im Kino aufgrund der großen Fläche und der dunklen Umgebung bereits gleißend hell.

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Bisherige Geräte mit Standard Dynamic Range (SDR) nutzen den Standard REC709, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist und ursprünglich für CRT-Monitore bestimmt war. REC709 nutzt eine Farbtiefe von 8 Bit, also 256 Helligkeitsabstufungen pro Farbkanal. Was für reguläre Geräte mit SDR ausreichend war, würde bei erheblich angehobenen Kontrasten zu Streifenbildung (Banding) führen.

Um eine Bildung von solchen Artefakten zu verhindern, setzen die HDR-Standards auf 10 bzw. 12 Bit pro Farbkanal, also 1.024 beziehungsweise 4.096 Abstufungen. Statt 16,7 Millionen Farben (8 Bit) werden 10,7 Milliarden (10 Bit) oder 68,7 Milliarden Farbabstufungen (12 Bit) ermöglicht. Farbnuancen können durch die erhöhte Farbauflösung besser wiedergegeben werden.

Dolby Vision, HDR10 oder doch beides?

Bei der Implementierung in aktuelle Geräte setzen die meisten Hersteller auf zwei Standards: das mit Lizenzgebühren verbundene Dolby Vision und den freien Standard HDR10. Dolby hat für den HDR-Standard Dolby Vision die menschliche Wahrnehmung genauer untersucht: Demnach liegt der für Entertainment geeignete Helligkeitsbereich für das menschliche Auge zwischen 0 und 10.000 Nit. Dabei ist der Dynamikumfang einerseits groß genug, um Szenerien realistisch abzubilden, andererseits wird eine zu starke Blendung des Zuschauers vermieden. Zwar können aktuelle TVs diese angestrebten Werte noch nicht erreichen, jedoch ist das Format so zukunftssicher ausgerichtet.

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Um diesen Helligkeitsbereich so effizient wie möglich zu speichern, hat Dolby eine Helligkeitskurve namens "perceptual quantiser" oder PQ basierend auf der menschlichen Wahrnehmung entwickelt. PQ setzt mehr Bildinformationen für dunkle Bildbereiche ein, da das menschliche Auge in dunklen Bildbereichen wesentlich feinere Helligkeitsunterschiede ausmachen kann als in hellen. Dies spart zusätzlich Datenrate, ohne dass dabei Artefakte generiert werden. Ohne die Helligkeitsverteilung von PQ würde Dolby laut eigenen Angaben 14 statt 12 Bit pro Farbkanal benötigen, um das Helligkeitsspektrum frei von Artefakten abzubilden.

Die Gammakurve PQ wurde anschließend von SMPTE in dem Standard "ST-2084" festgehalten und von HDR10 übernommen.

Worin unterschieden sich die beiden Formate und was soll den Verbraucher dazu bewegen, einen möglicherweise höheren Preis für Dolby-Vision-fähige Geräte zu zahlen, wo doch im Grunde genommen beide Formate auf dieselbe PQ-Kurve setzen?

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 HDR: Wir brauchen bessere PixelDolby Vision vs HDR10 - ein neuer Formatkrieg? 
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Anonymer Nutzer 10. Sep 2017

Kommt es denn tatsächlich bereits bei 16 Blendenstufen Dynamikumfang nicht mehr vor, dass...

Anonymer Nutzer 10. Sep 2017

-------------------------------------------------------------------------------- Das...

PiranhA 28. Okt 2016

Was soll deiner Meinung nach ein HDR-Bildschirm sein? Einen Monitor mit HDR gibt es...

pythoneer 27. Okt 2016

Man kann sehr gut im MediaMarkt testen, man muss sich nur die Zeit nehmen und die Geräte...

nachgefragt 26. Okt 2016

das hat mein winrar in der tat schon des öfteren geleistet ;)



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