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Fazit: HDR-Basteln hat Zukunft

Bei den von uns getesteten Kombinationen aus Betriebssystemen, Treiberoptionen, Monitoren und Monitor-Einstellungen, Kabeln und den immer wieder ab und zu auftretenden Abstürzen sind wir heilfroh, dass die Darstellung von UHD und HDR doch noch ab und zu klappt. Komfortabel ist die Verwendung jedoch nicht. Vor allem muss Microsoft in Windows noch zwingend für den Komfort nachbessern.

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Zusätzlich zu Windows 10, den üblichen Linux-Distributionen und MacOS haben wir uns neben dem Alleskönner Apple TV 4K auch noch die Optionen für UHD-Auflösung und HDR am Fire TV 4K und dem Chromecast Ultra angesehen. Zum Testen der HDR-Fähigkeiten der Betriebssysteme setzen wir auf den Monitor LG 32UD99-W und einen 49-Zoll-Fernseher der SJ80-Serie von LG, die beide auch UHD-Auflösung bieten. Der Eizo Flexscan EV2785 diente uns als Referenz eines aktuellen Hochklassegeräts mit UHD-Auflösung, allerdings ohne HDR. Mit Samsungs Monitor C27HG70 konnten wir letztlich auch die HDR-Fähigkeiten bei der Übertragung per Displayport zufriedenstellend testen.

Dass Apple die 60 Hz nicht direkt per HDMI liefert, sondern nur per Adapter, ist als Entscheidung des Herstellers für kleine physische Anschlüsse und gegen den großen HDMI-Anschluss ein Stück weit nachvollziehbar. Dass unter Linux verschiedene HDMI-Modi nicht zur Verfügung stehen und Desktop-Systeme hier noch kein HDR unterstützen, war zu erwarten. Immerhin funktioniert aber UHD bei 60 Hz.

Potenzial zum Positiven wie Negativen

Darüber hinaus gibt es bisher nur sehr wenige Monitore, die UHD-Auflösung und HDR bieten. Besonders leuchtstarke Monitore, die HDR voll ausschöpfen können, gibt es noch weniger. Das dürfte sich im laufenden Jahr aber wohl ändern. Ob die Monitor-Hersteller am Nutzerkomfort nachbessern oder die Anschlüsse einfach weiter so konfigurieren wie bisher, bleibt abzuwarten.

Falls aber alles nicht geht, haben wir in der Redaktion immerhin noch das Apple TV 4K, um einen HDMI-Eingang zurechtzuweisen und danach UHD oder HDR verwenden zu können. Das ist im Zweifel deutlich schneller, als irgendeine Option in den Einstellungen oder dem Handbuch eines Monitors zu finden. Von einer einfachen Nutzung ist dieser Umweg aber weit entfernt und für Endanwender ist das auch nicht wirklich praktikabel.

Uns bleibt also nur der Rückgriff auf manuelle Eingaben und die Hoffnung auf eine breite Marktdurchdringung von Displayport 1.4 und den kommenden HDMI 2.1. Beide haben so viel Bandbreite, dass die Darstellung von UHD und HDR auch ohne Subsampling oder ähnliche Umwege funktioniert. Für größere Auflösungen sind diese Tricks aber wieder notwendig und eventuell auch die Verwendung der verlustbehafteten Display Stream Compression (DSC). Damit wird das Basteln wohl weitergehen.

 Gute HDR-Optionen in Windows
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Friedhelm 05. Mär 2018

Das leidige Thema unsaubere Schriften ist mit einem 4K Monitor endlich passé. Weil die...

BobTheSponger 03. Mär 2018

Hier (https://youtu.be/Caz8ThPBa60?t=246) wird auch gesagt, dass Windows die Helligkeit...

Tragen 28. Feb 2018

Ich hab VLC3 mit komplett Standardeinstellungen getestet und funktioniert leider nicht...

Peh 28. Feb 2018

Soweit ich weiß...für hdr10 bei LCD Technik werden min. 1000 nit Helligkeit...

Neuro-Chef 27. Feb 2018

Ich mag ja sonst keinen Senf, muss aber zugeben, dass meine Fantasie soweit in dem Moment...


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