HDDs in 3,5 und 2,5 Zoll: Festplattenverkäufe brechen ein

Die großen drei Hersteller Seagate, Toshiba und Western Digital haben wesentlich weniger HDDs an Unternehmen und Konsumenten verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
HDDs werden immer weniger gekauft.
HDDs werden immer weniger gekauft. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Das vierte Quartal 2022 war nicht nur für den PC-Markt ein eher schlechtes. Der weltweite Festplattenmarkt verzeichnete stärkere Rückgänge als schon im Jahr 2021. Laut dem Statistikportal Trendfocus (via Storage Newsletter) haben die drei großen Hersteller Seagate, Toshiba und Western Digital etwa 40 Prozent weniger Festplatten im Vergleich zum Vorjahr verkauft.

Gerade die schlechten Verkaufszahlen bei Enterprise-HDDs für Server und Back-up-Systeme sind für den drastischen Abfall verantwortlich. Im Vergleich zum dritten Quartal wurden 25 Prozent weniger Enterprise-Laufwerke abgesetzt. Offenbar sparten viele Unternehmen das Geld aufgrund einer unsichereren Wirtschaftslage lieber ein.

2,5-Zoll-HDDs bleiben am stabilsten

Allerdings ist auch der Desktop- und Consumer-Markt in Bedrängnis. Der gilt trotz der SSD-Konkurrenz weiterhin als wichtiger Anteil, auch weil hier Überwachungssysteme für private Zwecke hinzugezählt werden. Weltweit wurden etwa 12,5 Millionen HDDs für den Consumer-Bereich verkauft, etwas weniger als im vierten Quartal des Vorjahres. Fast genauso viele HDDs im Mobil-Bereich, also 2,5-Zoll-Laufwerke, wurden im gleichen Zeitraum verkauft: etwa 11,3 Millionen Einheiten. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Unter den drei großen HDD-Herstellern bleibt Seagate mit einem Marktanteil von 42,9 Prozent vorn. Allerdings musste das Unternehmen auch den größten Abwärtstrend mit 42,5 Prozent verzeichnen. Western Digital (WDC) behält etwa 35 Prozent des Marktanteils und musste ebenfalls um 41 Prozent verringerte Absätze hinnehmen. Toshiba hat 22 Prozent Marktanteil und beendete mit einem Minus von etwa 38 Prozent das Jahr.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /