HDD-Roadmap: Seagate plant 90-TByte-Festplatten bis 2030

Die Entwicklung bleibt nicht stehen: Seagate arbeitet an Plattern mit 10 TByte, was HDDs mit 90 und später 120 TByte ermöglichen soll.

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Eine aktuelle Exos-Festplatte mit HAMR-Technik und 20 TByte
Eine aktuelle Exos-Festplatte mit HAMR-Technik und 20 TByte (Bild: Seagate)

Seagate hat auf dem Analyst Day 2021 (PDF) einen Ausblick auf kommende Festplatten gegeben: Der Hersteller plant, die Datendichte pro Scheibe deutlich zu steigern, weshalb die Festplattenkapazität bis 2030 auf 90 TByte steigen soll und auch HDDs mit 120 TByte auf der Roadmap stehen.

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Wie Anandtech berichtet, sollen vorerst noch Festplatten mit vergleichsweise konventioneller Technik entstehen. Statt des viele Jahre verwendeten Perpendicular Magnetic Recordings (PMR) alias Conventional Magnetic Recording (CMR) nutzt Seagate bei den 20-TByte-Modellen das HAMR (Heat Assisted Magnetic Recording).

Für dieses Speicherverfahren sind Platter aus Glas statt Aluminium erforderlich, da das zu beschreibende Medium per Laser erhitzt wird. Mittels HAMR will Seagate ausgehend von 1,3 Terabit pro Quadratzoll die Speicherdichte weiter erhöhen, so dass Festplatten mit 50 TByte bis 2026 umsetzbar sind - die dafür notwendigen 2,6 TBit/in² wurden im Labor bereits erreicht.

  • Bit Patterned Media für 120 TByte (Bild: Seagate)
  • Die Speicherdichte pro Quadratzoll steigt. (Bild: Seagate)
  • Roadmap mit 50 TByte bis 2026 (Bild: Seagate)
Bit Patterned Media für 120 TByte (Bild: Seagate)

Neu auf der Roadmap sind HDDs mit noch höherer Kapazität, für diese werden die Glasplatter mit einer Beschichtung aus einer Eisen-Platin-Legierung versehen. Damit sollen 4 bis 6 TBit/in² für 10 TByte pro Scheibe und ergo 90 TByte pro HDD bis 2030 möglich werden, gefolgt von 5 bis 7 TBit/in² für 105 TByte.

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Im Laufe des nächsten Jahrzehnts sollen dann über 8 TBit/in² erreicht werden, zudem erfolgt der Wechsel auf Bit Patterned Media (BPM). Statt unregelmäßig (granular) oder geordnet (ordered) verteilten Körnern wird eine regelmäßige Struktur aus sogenannten Inseln verwendet, welche eine schärfere Trennung der magnetischen Eigenschaften und somit eine höhere Bitdichte pro Zoll erlaubt.

Gerade die Kombination aus HAMR und BPM hatte Seagate schon vor Jahren als sich ergänzende Technologien für eine Datendichte von 10 TBit/in² beschrieben - damals sprach der Hersteller von Heated Dot Magnetic Recording (HDMR).

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ichbinsmalwieder 15. Mär 2021

Wenn die Daten nichts wert sind, kann man natürlich auch auf ein Backup verzichten. Aber...

ichbinsmalwieder 11. Mär 2021

Ja die Zeit großer Preis-/Leistungssprünge ist offenbar vorbei. Nicht nur bei...

Michael H. 11. Mär 2021

Hab 2010 noch bei nem Arbeitsspeicherhersteller gearbeitet. Da hat ne 64GB Intel SSD...



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