• IT-Karriere:
  • Services:

HBM2: eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

Ein Chip mit einem HBM2-Stack: Der Speicherinterface-Entwickler eSilicon arbeitet an einem Design, das im 14LPP-Verfahren entsteht. Dabei könnte es sich um AMDs Zen-basierte APUs namens Raven Ridge handeln, denkbar ist aber auch der Chip des Nintendo NX.

Artikel veröffentlicht am ,
14LPP-Design mit einem HBM2-Stack
14LPP-Design mit einem HBM2-Stack (Bild: eSilicon)

eSilicon hat in einem Webinar über mehrere Interposer-basierte Designs gesprochen, darunter einen Chip im 14LPP-Verfahren, welcher mit aktuellem HBM2-Stapelspeicher (High Bandwidth Memory) kombiniert wird. Bei diesem Prozessor könnte es sich um AMDs Raven Ridge handeln. Zudem arbeitet der Speicherinterface-Entwickler an einem Design im 16FF+ genannten Prozess mit vier HBM2-Stacks, was ein Fingerzeig auf einen großen Grafikprozessor wie AMDs Vega 10/11 oder eine Pascal-basierte GPU von Nvidia ist.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. SySS GmbH, Tübingen

Der erste Chip (oben links im Bild) erinnert zwar optisch an AMDs Fiji-GPU, wie sie etwa bei der Fury X eingesetzt wird. Laut eSilicon basiert das Design mit den vier HBM1-Stacks allerdings auf einem organischen Interposer mit einem FGPA und wurde bereits 2012 fertiggestellt. Das zweite gezeigte Design (oben rechts) ist ein ARM-basierter ASIC mit 850 MHz und vier HBM2-Stapeln auf einem Silizium-Interposer, was 2015 im 28HPP-Verfahren bei Globalfoundries produziert wurde und für Netzwerk-Applikationen gedacht ist.

  • Vier ältere und kommende HBM-Designs (Bild: eSilicon)
  • Zeitpläne der Chips (Bild: eSilicon)
  • Bestimmte HBM2-Designs sollen in Q3 und Q4 ihr Tape-out haben. (Bild: eSilicon)
Vier ältere und kommende HBM-Designs (Bild: eSilicon)

Interessant wird es beim dritten Design (unten links): Der ASIC soll im 28HPC-Verfahren beim Auftragsfertiger TSMC entstehen, er sitzt erneut auf einem Silizium-Interposer und nutzt ebenfalls vier HBM2-Stacks. Um welchen Chip es sich hierbei handelt, bleibt unklar. Beim vierten Design (unten rechts) könnte es sich beispielsweise um Vega handeln, einen Grafikchip von AMD.

Für Raven Ridge spricht das 14LPP-Verfahren, also die 14-nm-FinFET-Variante namens Low Power Plus von Globalfoundries. Ein einzelner HBM2-Stack kann 2 bis 8 GByte an Daten fassen und je nach Takt 128 bis 256 GByte pro Sekunde übertragen. Das wäre eine ideale Lösung für einen Prozessor mit integrierter GPU im Notebook-Segment. Denkbar wäre jedoch auch, dass hier der Custom-Chip für Nintendos NX entsteht. eSilicon zufolge ist das Tape-out für Mai 2016 geplant, fertige Samples sollen ab September verfügbar sein.

Im dritten und vierten Quartal 2016 sollen zudem Tape-outs von Chips erfolgen, von denen mindestens einer in 16FF+ bei TSMC gefertigt und mit vier HBM2-Stacks kombiniert wird. Das klingt nach einer schnellen GPU aus AMDs Vega-Reihe oder einem HPC-Chip, die beide für 2017 angesetzt sind oder nach einem Pascal-Modell von Nvidia wie dem für Server gedachten GP100.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,00€, Portable T5 500 GB SSD 86,00€, Evo Select microSDXC 128...

ms (Golem.de) 04. Apr 2016

Zum Design gehören neben der APU auch der Interposer, der HBM und die Fertigung des Ganzen.


Folgen Sie uns
       


Minikonsolen im Vergleich - Golem retro

Retro-Faktor, Steuerung, Emulationsqualität: Wir haben sieben Minikonsolen miteinander verglichen.

Minikonsolen im Vergleich - Golem retro Video aufrufen
Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Galaxy Z Flip Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor
  2. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  3. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10

Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

    •  /