Abo
  • Services:
Anzeige
Smart-TVs bieten Hackern leichten Zugang.
Smart-TVs bieten Hackern leichten Zugang. (Bild: Frederic J. Brown/AFP/Getty Images)

HbbTV: Smart-TVs anfällig für Hacker-Angriffe

US-Forscher haben eine Sicherheitslücke bei Smart-TVs entdeckt, über die Hacker sich Zugang zum System verschaffen können. Betroffen sind vor allem Geräte in Europa.

Anzeige

Smart-TVs mit HbbTV-Standard sind möglicherweise anfällig für Hacker-Attacken. Forscher der New Yorker Columbia Universität haben eine Schwachstelle in mit dem Internet verbundenen Fernsehern entdeckt, über die sich Angreifer Zugang zu dem System verschaffen können.

Hacker können sich demnach mit einem einfachen Verstärker über die ausgestrahlten TV-Wellen bestimmter Digitalsender in das System einloggen und so Malware einstreuen. Die Software läuft dann im Hintergrund, ohne dass der Anwender dies mitbekommt, und kann persönliche Informationen wie Logins abrufen. Ein 1-Watt-Verstärker kann nach Angaben der Forscher so bereits genutzt werden, um Geräte im Umkreis von 1,4 Quadratmetern zu befallen.

Angriff lässt sich nicht zurückverfolgen

Weil der Angreifer weder eine IP-Adresse hinterlässt noch einen DNS-Server verwendet, lässt sich die "Red Button"-Attacke nicht zurückverfolgen. Nur mit Hilfe von mehreren Antennen ließe sich die Herkunft des Signals eingrenzen, schreiben die Forscher des Columbia University Network Security Lab in ihrem Bericht. Die Attacke endet erst, wenn der Nutzer den Sender wechselt oder den Fernseher ausschaltet.

Von der Sicherheitslücke sind alle Geräte betroffen, die mit dem neuen hybrid-broadcast-broadband-Standard (HbbTV) kompatibel sind. HbbTV-Geräte sind bislang vor allem in Europa verbreitet. Nach Angaben von Forbes verfügen 90 Prozent aller in Deutschland verkauften Neugeräte über den Standard. In den USA ist HbbTV noch nicht verfügbar.

30 Prozent aller Geräte nicht mit dem Internet verbunden

Sendern und Werbekunden bietet der neue Standard mehr Möglichkeiten, interaktive Inhalte wie Umfragen und sonstige Anwendungen in das Programm einzubauen und Werbespots gezielter an die Zielgruppen anzupassen. Bislang sind rund 30 Prozent aller Smart-TVs nicht mit dem Internet verbunden und somit nicht gefährdet.

Die Datenschutzbeauftragten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hatten in einem Positionspapier erst vor wenigen Wochen gefordert, Smart-TV-Geräte, die HbbTV-Angebote sowie sonstige Web-Dienste nutzen, müssten über sicherheitstechnische Mechanismen verfügen, die die Geräte und den Datenverkehr vor dem unbefugten Zugriff Dritter schützen.


eye home zur Startseite
Yes!Yes!Yes! 10. Jun 2014

(Fast) jeder? :)

Yes!Yes!Yes! 10. Jun 2014

Nur noch Araber hier im Forum? :)

Zwangsangemeldet 10. Jun 2014

Ich hab mit dem Menschen, außer ein gelegentliches Treffen in der Umgebung des Hauses...

AllDayPiano 10. Jun 2014

Und außerdem sind es 30 dBm0

fuzzy 09. Jun 2014

Er bezieht sich auf den entsprechenden Abschnitt im Text: Gemeint ist dabei natürlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ORDIX AG, Köln, Düsseldorf
  2. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf
  3. DATAGROUP Köln GmbH, Düsseldorf
  4. Bechtle Onsite Services GmbH, deutschlandweit


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 17,49€)
  3. 79,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

  1. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott

  2. Samsung

    Erste Details zum Galaxy S9

  3. Cyber Monday

    Streiks an drei Amazon-Standorten

  4. Echo Show vs. Fire HD 10 im Test

    Alexa, zeig's mir!

  5. Apple

    Teure Lederhülle für iPhone X deckt Mikrofon ab

  6. Notruf

    Siri ruft unnötig die Feuerwehr

  7. Netzneutralität

    US-Behörde FCC will Internetprovidern alles erlauben

  8. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  9. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  10. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

  1. Re: naja ...ich setze da auf altbewährtes

    Theoretiker | 10:51

  2. Re: EU

    neocron | 10:49

  3. Re: Endlich wird das Thema in der Politik diskutiert

    |=H | 10:49

  4. Mashable: Nope, your Android phone's not secretly...

    seven83 | 10:48

  5. Re: Kaum einer will Glasfaser

    Sharra | 10:47


  1. 10:39

  2. 10:30

  3. 10:20

  4. 08:55

  5. 07:41

  6. 07:30

  7. 07:12

  8. 17:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel