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Lichtspektroskopie to go: die App HawkSpex mobile im Einsatz
Lichtspektroskopie to go: die App HawkSpex mobile im Einsatz (Bild: Fraunhofer IFF)

Die App könnte grundsätzlich auch die Qualität von Drogen messen

Das Entwicklerteam am IFF besteht im Kern aus zehn Leuten, sagt Seiffert. Rund 250.000 Euro seien bisher in das Projekt geflossen. Ziel ist es zunächst, "einen Rahmen zu schaffen, der mit Anwendungen gefüllt wird". Die Kaffee-Erkennung ist ein Anwendungsmodul, die Pestizidkontrolle für Bioobst ein anderes. So entsteht eine erweiterbare Universal-App. Um die auf den Markt zu bringen, sucht das IFF derzeit Partner, denn das Institut selbst als teilweise öffentlich finanzierte Forschungseinrichtung dürfte sie nicht verkaufen. Eine Möglichkeit wäre für Seiffert die Gründung einer eigenständigen Firma.

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Alternativ könnte das Institut seine Erfindung lizenzieren, so dass Unternehmen eigenständige Apps mit jeweils einer Funktion vertreiben könnten. Ein Kosmetikhersteller etwa könnte auf der Basis der Fraunhofer-Technik eine Hautscanner-App unter eigenem Namen anbieten, die Feuchtigkeit, Fett und andere Werte misst, Sommersprossen oder Altersflecken erkennt und den Nutzern dann das passende Produkt des Herstellers empfiehlt. Damit Nutzer der App vertrauen können, schlägt Seiffert entsprechende Zertifizierungen vor, durch den TÜV zum Beispiel.

Theoretisch möglich wäre auch ein Modul, das analysiert, wie rein Drogen sind, die einem auf der Straße angeboten werden. Seiffert versteht, dass so etwas Leben retten könnte, dennoch ist ihm bei dem Gedanken unwohl: "So etwas würden wir versuchen zu unterbinden, ganz klar." Seine KI würde er allenfalls entsprechend trainieren, wenn sich ein staatlicher Partner meldet, um so etwas wie ein Drogen-Checking zu ermöglichen, das Süchtige in manchen anderen Ländern nutzen können.

Lieber konzentriert er sich auf massentauglichere Anwendungen. Es gab ja auch nie eine Star-Trek-Folge, in der Captain Kirk unbekannte Drogen von einem Alien angenommen hat und erst einmal seinen Tricorder zückte, um zu erfahren, was drin ist.

 Hawkspex mobile: Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer

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Moe479 26. Feb 2017

das braucht man vielleicht garnicht, die datenbank braucht nur die offsetwerte für...

ShaddamIV 26. Feb 2017

Es wäre definitiv sinnvoll der Sache grünes Licht zu geben, vor allem im sinne der "harm...

bombinho 25. Feb 2017

Dann loese dich mal von der Vorstellung, dass die KI unter den selben Aspekten nach...

nuclear 24. Feb 2017

Also ich bin an meiner Gruppe mit dem Nachfolger dem C12880MA am arbeiten und muss sagen...

FreiGeistler 24. Feb 2017

Ich habe vor 2-3 Jahren was von einem Spektrometer on Chip gelesen... Ah, doch noch...



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