Hawkeye: ZTE will bei mediokrem Community-Smartphone nachbessern

Das von den Nutzern mitgestaltete Smartphone Hawkeye soll verbessert werden: ZTE hat erkannt, dass viele Nutzer von den Ausstattungsmerkmalen enttäuscht sind - und eine Umfrage gestartet, was verbessert werden soll. Der Preis muss aufgrund der Kickstarter-Regeln bei 200 US-Dollar bleiben.

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ZTE bessert beim Hawkeye nach.
ZTE bessert beim Hawkeye nach. (Bild: ZTE)

ZTE hat in einem Blogbeitrag erkannt, bei der Planung des Community-Smartphones Hawkeye Fehler gemacht zu haben. Das Hawkeye wurde im Rahmen des Project CSX von den Nutzern mitgestaltet, am Ende ist dabei ein Mittelklasse-Smartphone mit Eye-Tracking und einer klebenden Rückseite herausgekommen.

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Dies war offensichtlich nicht das Ergebnis, das sich die meisten Teilnehmer an der Aktion vorgestellt haben: Die Kickstarter-Kampagne zum Hawkeye kommt nur schleppend voran, bisher konnte ZTE nur knapp 35.000 US-Dollar sammeln. Das Finanzierungsziel von 500.000 US-Dollar scheint bei aktuell noch 26 Tagen Laufzeit außer Reichweite zu liegen.

  • Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)
  • Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)
  • Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)
Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)

Zwar hat ZTE nach eigenen Angaben immer vorgehabt, das bei Project CSX entwickelte Smartphone zu einem Mittelklassegerät zu machen; im Laufe der Entwicklung scheint dies aber nicht gut genug an die Nutzer kommuniziert worden zu sein. "Nachdem wir das Projekt mit detaillierten Spezifikationen auf Kickstarter gestartet hatten, realisierten wir, dass [...] das Gerät nicht die Erwartungen der Unterstützer und Early Adopter erfüllen könnte", schreibt ein ZTE-Mitarbeiter in dem Blogpost.

Der Preis kann nicht verändert werden

Den Preis von 200 US-Dollar kann ZTE aufgrund der Nutzungsbedingungen von Kickstarter nicht ändern, entsprechend lässt sich das Hawkeye nicht einfach zu einem teureren Topgerät umgestalten. Der Hersteller hat entsprechend eine Umfrage gestartet, welche Ausstattungsmerkmale den Nutzern am wichtigsten wären - ein, zwei Dinge lassen sich wohl ändern.

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Die Präferenz der an der Umfrage teilnehmenden Nutzer ist bisher eindeutig: Aktuell sprechen sich 47 Prozent der Teilnehmer dafür aus, den Snapdragon-625-Prozessor gegen einen Snapdragon 835 zu tauschen - Qualcomms neues Topmodell. Nur 15 Prozent sprechen sich für ein Stock-Android als Betriebssystem aus, zehn Prozent wollen einen Akku mit höherer Nennladung. 28 Prozent würden eine andere Option als eine der vorhandenen wählen.

Wann die Umfrage endet und die Änderungen bekanntgegeben werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Allzu lange Zeit dürfte sich ZTE aber nicht lassen, da die Finanzierungskampagne bereits am 18. Februar 2017 ausläuft.

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