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Hawken: Mechspiel feiert Premiere als Gaikai-Stream aus der Cloud

Zuerst erscheint das auf der Unreal-Engine basierende Mechspiel Hawken über das Streamingportal Gaikai , erst danach als klassisches PC-Programm.
/ Peter Steinlechner
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Hawken (Bild: Adhesive Games)
Hawken Bild: Adhesive Games

Es könnte sein, dass Hawken in die Geschichte der Games eingeht: als das Spiel, das zuerst per Stream erscheint und dann als klassisches PC-Programm. Jedenfalls hat das Unternehmen Gaikai einen entsprechenden Vertrag mit Meteor Publishing geschlossen, dem eigentlichen Betreiber des Spiels, das derzeit bei Adhesive Games(öffnet im neuen Fenster) in Los Angeles entsteht. Demzufolge wird Hawken(öffnet im neuen Fenster) bei Gaikai(öffnet im neuen Fenster) als Stream für PCs und andere Plattformen – die beteiligten Firmen nennen Tablets – veröffentlicht.

Hawken – Trailer (Gameplay, März 2012)
Hawken – Trailer (Gameplay, März 2012) (01:15)

Erst am 12. Dezember 2012 soll es dann als Free-to-Play-Programm für PC erscheinen – das wurde schon früher angekündigt. Gaikai lässt in seiner Pressemitteilung offen, ob über sein Portal nur eine eingeschränkte Version von Hawken verfügbar ist, oder ob es sich um die vollständige Version des Mechspiels handelt.

Hawken hat auch sonst eine bewegte Geschichte hinter sich. So sollte das Programm zuerst auf dem kostenlosen Unreal Development Kit basieren, bevor Epic Games die Entwickler überzeugte, doch auf die kommerzielle Unreal Engine 3 zu wechseln. Adhesive Games arbeitet seit rund vier Jahren an dem Titel.

Im Multiplayermodus von Hawken – eine Kampagne ist nicht geplant – treten Spieler in 15 bis 30 Minuten langen Team-Deathmatch- und Free-for-All-Deathmatch-Partien an. Außerdem sind zwei neuartige Modi geplant. Wer möglichst schnell in dicken Stahlrüstungen über Schlachtfelder stapfen möchte, kann sich derzeit noch auf der offiziellen Webseite für den geschlossenen Betatest anmelden.

Gaikai lagert die Berechnung der Grafik von PC-Spielen auf leistungsstarke Server aus. Das Ergebnis landet stark komprimiert per Browser auf dem Rechner des Nutzers, der dann seine Eingaben vornimmt.


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